Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 14. (Budapest 1916)
Becker, T.: Beiträge zur Kenntnis einiger Gattungen der Bombyliiden
66 TH. BECKER genannten Gruppen auch nicht unterzubringen sein. Ich halte das Genus Sinaia für eine schmal gebaute Bombyliine, wie solche als Übergangsformen ja vorkommen. Die Fühler entsprechen mit dem verlängerten ersten und dritten Gliede, letzteres mit kurzem Griffel und Endborste schon ganz dem allgemeinen Typus einer Bombyliine ; die Körperform ist jedoch noch nicht bombyliusartig entwickelt, sondern ähnlich dem Genus Aphoebantus und Cononedys schmal geblieben, der Büssel hat ebenfalls noch keine besondere Länge erlangt. Flügel mit 2 Submarginalzellen ; die zweite Längsader und die Gabelader der dritten münden bogenförmig und rechtwinklig in den Vorderrand, die kleine Querader steht im zweiten Drittel der Diskoidalzelle. Erste Hinterrandzelle und Analzelle breit offen ; die Flügelform ziemlich keilförmig. Kopf etw ras breiter als der Thorax ; Gesicht flach gewölbt, etwas konvex vortretend. Büssel von Kopfeslänge. Der Thorax sowie auch der ganze Körper ist ziemlich fein behaart, Borsten sieht man nur auf der Unterseite der Hinterschenkel ; der Hinterleib ist flach gedrückt, aber nicht breit. — Mit diesen Merkmalen kann man unsere Gattimg aber auch mit keiner der bekannten Gattungen der Bombyliinen identifizieren. Nach meiner Gattungstabelle gelangt man zu Acwphthalmyda BIGOT = Scinax Lw., diese hat aber einen noch breiteren Kopf, deutlich keilförmige gefleckte Flügel ; auch ist die Fühlerbildung eine etwas andere. Sinaia Kneuckeri n. sp. (Fig. 1. 2.). Fig. 1. Fig. 2. Sinaia Knenckeri n. g., 11. sp. Fig. 1. Kopf von der Seite. Fig. 2. Fühler. Ç. — Von matt schwarzgrauer Körperfarbe. Thoraxrücken mit zartem fahlgelben Filz und ebenso gefärbten längeren Haaren, untermischt mit einigen schwarzen, die an den Seitenrändern und am Schildrande kaum die Stärke mittlerer Borsten erreichen. Schüppchen und Schwinger hellgelb. — Kopf ein wenig breiter als der Thorax, von vorne gesehen etwa 1%-mal so breit wie hoch. Stirne oben nur wenig schmäler als ein Auge und mit einer rinnenartigen Vertiefung zwischen Punktaugenhöcker und Fühlern. Die Behaarung der Stirn, des Gesichtes, des Hinterkopfes und