Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRALISCHE CAPS ARIEN. 87 Der Kopf ist ziemlich stark geneigt, die Stirn fein gerandet, etwa ebenso breit ( cT ) oder etwas breiter (?) als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, rotbraun, fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zu den Hinterhüften, das erste Glied etwas den Vorderrand des Halsschildes überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich länger als der Kopf, das zweite etwas mehr wie doppelt so lang als das erste, das dritte etwa ebenso lang als das letztgenannte, das letzte etwa um x/ 3 kürzer als das dritte. Der Halsschild ist um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der leztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten gerade. Die Scheibe ist ziemlich gewölbt und geneigt, stark, ziemlich dicht, nach den Seiten zu dichter punktiert, die Calli etwas gewölbt, zusammenfliessend. Das Schildchen gewölbt, unpunktiert, die Spitze etwas abgeflacht. Die Hemielytren die Hinterleibspitze mässig weit überragend, der Clavus und das Corium an der Basis kräf­tiger, das letztgenannte nach der Spitze zu und der Cuneus feiner und viel weitläufiger punktiert als der Halsschild, das Embolium breit, vorne etwas aufgebogen. — Long. 4, lat. 2 mm. Mit D. pallidomaculatus POPP, verwandt, ist aber anders gefärbt, die Augen sind etwas kleiner, feiner granuliert u. s. w. Sumatra: Padang!, 1890, cf und ? , E. MODIGLIANI (MUS. Genov. et Helsingf.). Cimicicapsus nov. gen. Der Körper gestreckt eiförmig, oben glänzend, dicht und kurz, ab­stehend, gelblich behaart, dicht punktiert. Der Kopf ist wenig geneigt, von oben gesehen breiter als lang, von vorne gesehen etwas vorgezogen, breiter als lang, von der Seite gesehen deutlich länger als an der Basis hoch. Die Stirn ist flach gewölbt, an der Basis ungerandet, ohne Längsfurche. Die Augen sind ziemlich gross, hervorspringend, den Vorderrand des Halsschildes berührend, dicht und abstehend behaart, vorne nicht ausge­schweift. Der Clypeus ist stark hervortretend, vertical, von der Stirn ab­gesetzt, die Lorae sind schmal, die Wangen ziemlich hoch, die Kehle ist ziemlich lang, horizontal, der Gesichtswinkel kaum zugespitzt. Das Eos­trum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Kopfbasis nicht überragend. Die Fühler etwas vor oder fast an den Augen, gleich oberhalb der Spitze des Vorderrandes eingelenkt, mässig lang, halb abstehend behaart, das erste Glied meistens kaum verdickt, das zweite ein wenig dünner und viel länger als das erste, nach der Spitze zu nicht verdickt, die letzten zwei Glieder dünn, zusammen kürzer als das zweite. Der Halsschild ist breiter als lang, nach vorne stark verengt, die Seiten gerade oder gerundet, bewimpert. Der Basalrand sehr breit gerundet, in 5*

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