Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRALISCHE CAPS ARIEN. 79 kräftig, wenig dicht punktiert, die Calli fast flach, zusammenfliessend, die Apicalstrictur ist matt. Das Schildchen ist flach gewölbt, unpunktiert. Die Hemielytren die Hinterleibspitze ziemlich weit überragend, der Clavus und das Corium an der Basis kräftiger, das letztgenannte nach der Spitze zu und der Cuneus feiner und weitläufiger punktiert als der Hals­schild. Die Schienen sind fein, gelblich bedornt, die Klauen an der Basis mit einem Zähnchen. — Long. 4, lat. 2 mm. Von D. apicalis POPP., dem die Art ziemlich gleich ist, u. a. durch das unpunktierte Schildchen sofort zu unterscheiden. Tonkin!, ohne nähere Angaben, 1 Stück ( c? ?) (Mus. Hung.). Deraeocoris neocaledonicus n. sp. Glänzend, oben nicht behaart ; gelb, der Halsschild und die Hemielytren dunkel punktiert, auf dem erstgenannten die Calli schwarz, vorne gelb, das Schildchen, die Spitze des Clavus, das Corium an der Basis und ausser­dem hinter der Mitte ausgedehnt, der Cuneus vor der Spitze breit, die hin­teren Brüste und die Unterseite des Hinterleibes braun—braunschwarz, eine Längslinie in der Mitte, die Seiten, nach der Basis zu breiter, und die Spitze des Schildchens, die Orificien des Metastethiums, das Bostrum, die Fühler und die Beine gelb, sie Spitze des Rostrums und des zweiten Fühlergliedes (die letzten zwei Glieder mutiliert), ein Bing vor der Spitze auf den Hinterschenkeln und ein Bing hinter der Basis auf den hinteren Schienen braunschwarz, die Membran gelblich mit braunschwarzen Yenen. Der Kopf ist stark geneigt, die Stirn ganz fein gerandet, beim cf etwa doppelt so breit als der Durchmesser der ungranulierten Augen. Das Bos­trum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften, das erste Glied die Kopfbasis nicht überragend. Das erste Fühlerglied ist viel kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite kaum dreimal so lang als das erste, nach der Spitze zu etwas verdickt. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorder­rand, die Seiten fast gerade, ungerandet. Die Scheibe ist mässig gewölbt und geneigt, ziemlich stark, weitläufig, nach den Seiten zu dichter punktiert, die Calli flach gewölbt, zusammenfliessend, die Apicalstrictur matt. Das Schildchen ist ganz flach gewölbt, unpunktiert. Die Hemielytren die Hinterleibspitze wenig weit überragend, der Clavus und das Corium vorne kräftiger, das letztgenannte nach der Spitze zu wie der Halsschild punktiert. Die Schienen sind fein, gelb bedornt, die Klauen an der Basis mit einem Zähnchen. — Long. 4, lat. 2 mm. Sehr nahe mit D. Horváthi POPP, verwandt, die Farbe ist heller, die

Next

/
Oldalképek
Tartalom