Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika
146 Dt MAX BERNHAUER Die Dorsalreihen des Halsschildes sind zugleich etwas dichter und unregelmässiger punktiert und sind nicht deutlich abgesetzt. Die sonstigen Unterschiede scheinen nicht konstant zu sein. Länge: 9—10 mm. Erythrsea: Ghinda (BANG-HAAS). Hesperus mirus n. sp. Tiefschwarz, die ersten drei freiliegenden Hinterleibssegmente, die Hinterleibspitze vom apikalen Drittel des 7. Tergites, die Trochanteren sämtlicher Beine, die Hinterbrust und die Hinterschenkel lebhaft gelbrot, der übrige Teil der Beine pechschwarz. Kopf so breit als der Halsschild, quer viereckig, nach rückwärts schwach verengt, mit scharfspitzig vortretenden Hinterecken, zwischen den Fühlerwurzeln eingedrückt und fein gefurcht, längs der Mitte unpunktiert, vorn zwischen den Augen mit einer Querreihe von vier ziemlich gleichweit von einander entfernten Punkten, vor derselben mit einer zweiten Querreihe von 4—6 Punkten, sonst mit einer grösseren Anzahl von borstentragenden Punkten besetzt, welche hinten auf den Schläfen dichter stehen. Fühler ziemlich gestreckt, die vorletzten Glieder nur schwach quer. Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, so lang als breit, ziemlich gewölbt, nach rückwärts stark, deutlich etwas ausgeschweift verengt, mit zwei aus zahlreichen Punkten bestehenden unregelmässigen Dorsalreihen, seitwärts mit einer Anzahl von Punkten, welche mehr oder minder in einer gebogenen, manchmal S-förmig geschwungenen unregelmässigen Längsreihe stehen, vor den Yorderwinkeln und am Seitenrand ziemlich dicht und fein punktiert. Flügeldecken etwas länger als der Halsschild, fein und weitläufig, der Hinterleib kräftig und weitläufig, ziemlich gleichmässig punktiert. Länge : 11 — 12 mm. Beim cf ist das 6. Sternit sehr schwach, kaum sichtbar ausgerandet. Ich besitze von dieser schöngefärbten Art ein Pärchen aus K am e r u n, welches sich in einer vor Jahren von DR. KRAATZ erworbenen Kollektion vorfand. Diatrechus Kristenseni n. sp. Durch die Farbe und Behaarung des matten Körpers und die Gestalt des Kopfes von sämtlichen übrigen Arten sofort zu unterscheiden. Schwarz, die ersten drei und das 10. Fühlerglied, die Taster und die Beine heller oder dunkel rötlich bis schwärzlich, das Endglied der Fühler