Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

STAPH YLINIDEN-FAUNA DES TROPISCHEN AFRIKA. 141 Deutle li-O stafrika: Kaguru (Mai 1909), Irangi (Juni 1909), an Bachufern von Herrn METHNER gesammelt, weiters bei Moshi, Shirati und Borna Gombe von KATONA erbeutet. Philonthus lacustris n. sp. Auf den ersten Blick mit einem kleinen Phil, quisquiliarius leicht zu verwechseln, bei näherer Besichtigung jedoch ganz verschieden. Die Gestalt ist kleiner und schmäler, die Flügeldecken mit lebhaf­terem Erzglanz, der Kopf viel schmäler und länger, mit längeren Schläfen, von den bei quisquiliarius in einer Querreihe gestellten, einander paar­weise genäherten 4 Punkten zwischen den Augen sind bei lacustris die in­neren weiter nach hinten gerückt, so dass keine Querreihe gebildet wird. Die Fühler sind dünner und gestreckter, der Halsschild viel länger und schmäler oblong, nach vorn schwächer verengt, die Flügeldecken endlich sind viel stärker und höchstens halb so dicht punktiert, stärker glänzend. Länge: 4%—5 mm. Beim cf ist das G. Sternit breit dreieckig ausgerandet und längs der Mitte ziemlich schmal, aber fast bis zur Basis geglättet. Abessinien: See Shalo (leg. KOVÁCS). Eine Anzahl übereinstimmender Stücke. Philonthus parcipennis n. sp. Einem übermässig grossen Phil, longicornis STEPH. ausserordentlich ähnlich, von dieser Art jedoch mit Sicherheit durch folgende Merkmale sofort zu unterscheiden : Der Kopf ist kürzer, die Schläfen viel kürzer als der Augendurch­messer, die Flügeldecken sind wohl dreimal so weitläufig punktiert, stark glänzend. Im Gegensatz dazu ist der Hinterleib vom 5. (8. freiligenden) Tergit an viel dichter punktiert und behaart, fast ganz matt. Länge: 9—10% mm. 0 s t a f r i k a : Kilimandscharo ( KATONA). In der Sammlung des Ungarischen National-Museums in Budapest und in meiner eigenen. Philonthus magnicollis n. sp. In die Verwandtschaft des Philonthus altivagans FAUV. gehörig, von demselben durch sechspunktige Dorsalreihen des Halsschildes, sowie wei­ters in nachfolgenden Punkten verschieden : Der Kopf ist breiter und etwas

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