Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Apfelbeck, V.: Revision der palaearktischen Mordella-Arten aus der aculeata-Gruppe (Coleoptera)

PAL AE ARKTISCHE MORDELLA-ARTEN. 619 aculeata und brevicauda. Variiert in Grösse, Toment, etwas auch in «1er Dicke und Länge des Pygidiums. Zumeist ohne Schwierigkeit zu erkennen. Untersucht wurden '200 Exemplare von: Tirol. Xiederösterreich (Umgebung von Wien), Mähren, Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro (Sutorman-Pass, Priboj), Serbien (Bela Palanka), Bulgarien, S.-Albanien (Epirus), Italien, Griechenland, S paniert' (Cuença, Casayo) Kaukasus, 0.-Sibirien, Algerien. Geographische Bassen : a) duplicata SCHILSKY Käf. Eur. XXXI, 27 et. 27a (1895), ? ; Syn. : rufipalpis SCHILSKY ( duplicata var. rufipalpis SCHILSKY 1. c), C? ; ab. atratula SCHILSKY (coli. SCHILSKY) = duplicata ab. c. SCHILSKY I .e. Von der typischen Form durch das helle, bräunlich oder rötlichgraue, nur an den Seiten dunkelbraune oder schwärzliche Toment der an der Spitze stärker verengten und deutlich abgeschrägten Flügeldecken, auch beim ? gelbliche Vorderschenkel, im cf Geschlechte ausserdem meist deutlich zahnförmig vorspringende Innenecke des Endgliedes der Maxillar­taster abweichend. Länge 5-5—6"5 mm. (pyg. excl.). (Ex typis.) Untersucht wurden 25 Exemplare von: Kleinasien (Amasiä, KORB), Transkaukasien (Talysch, KORB), Syrien (Akbes, STAUDINGER), ex coli. SCHILSKY. Auf einfach dunkel tomentierte $ Exemplare von Amasia und Akbes von wo auch die typische duplicata stammt) bezieht sich die var. b SCHILSKY'S 1. c. (atratula SCHILSKY in coli. SCHILSKY). Diese Form ist von typischer M. leucaspis KÜST. nur noch durch die gelblichen Vorderschenkel und die in der Begel stärker zugespitzten Flügeldecken zu unterscheiden. 1 I>) persica nov. subsp. : Während der Penis der M. duplicata von jenem der mittel- und süd­uropäischen M. leucaspis und ab. vestiüi kaum abweicht, differiert der Penis der persischen Basse erheblich vom leucaspis-Typus (cf. Textfigur auf pag. 617). Im übrigen konnte ich nach dem wenig umfangreichen Material keine durchgreifenden Unterschiede zwischen diesen 2 asiatischen Bassen der .1/. leucaspis finden. 1 S< HII.SK Y begründet seine .1/. duplicata 1. e. durch das oben beschriebene Toment und die Form der Flügeldecken, sowie durch das Vorhandensein einer von zwei Kanten begrenzten Längsfurche am Seitenrande des Pygidiums (etwas unterseits gelegen). Diese Furche findet sich mehr minder deutlich ausgeprägt, oft nur angedeutet, auch bei anderen Arten der aculeata-Gruppe, besonders deutlich gerade bei grossen Exemplaren der M. leu­cas pis (aus Hornién-Herzegowina und Montenegro). Diese Bildung ist, sowie die Länge der Seitenkante des Pygidiums individuell und zu Art-Trennungen unbrauchbar.

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