Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 555 flach gekörnelt, die feinen anliegenden schwarzen Börstchen sind kaum sichtbar. Die übrigen Tergite fein punktiert, die Punktierung nimmt gegen das Hinterleibsende allmählich ab, so dass das letzte Tergit fast ganz glatt ist ; sie sind mit silberweissen Härchen bedeckt, die auch in kleine Grup­pen geordnet sind, aber nicht so auffallend als am Thoraxrücken und nicht reihenförmig geordnet. Sternite glänzend schwarz, glatt, mit zerstreut stehenden feinen weissen Härchen bedeckt . Genitalklappen ausserordentlich klein, rundlich, schwarzbraun, mit auffallend langen Haaren. Beine gelb­lichweiss, nur die Schenkel mit Ausnahme der Spitze braun. Flügel hyalin, die dicken Adern und das Stigma gelblich. Der Knopf der Schwinger gross, gelblich, grau bereift, der Stiel schwärzlich. Körperlänge : 3 mm ; Flügellänge : 2-6 mm. Ein Weibchen aus Brasilien, San Paolo (Mus. Hung.), ein weniger gut erhaltenes Männchen habe ich aus Costa Rica- (Mus. Stettin) gesehen. Anmerkung. Eines der drei Exemplare die ENDERLEIN als Lophoteles plumula LOEW gedeutet, beschrieben und abgebildet hat, habe ich Gelegenheit gehabt zu sehen und konnte sicher feststellen, dass es sich um die hier beschriebene Art handelt. Da diese Art mit Lophoteles plumula LOEW garnichts zu tun hat, haben ENDERLEINS Bemerkungen bezüglich der Loewschen Beschreibung natürlich keinen Grund. Weiteres über die Gattung Lophoteles s. in dieser Abhandlung pag. 510. XXXV. Die Eva&a-Arten der Insel Formosa. In der Ausbeute des Herrn FI. SAUTER befinden sich drei Arten dieser Gattung. Eine habe ich bereits schon früher beschrieben, jedoch nur im männlichen Geschlecht; seitdem habe ich auch das Weibchen erhalten. Eine zweite Art besitze ich nur in einem einzigen weiblichen Exemplar, die jedoch nicht sicher zu bestimmen ist. Die dritte repräsentiert eine neue Art, die insofern interessant ist, class die Flügelfärbung der beiden Geschlech­ter verschieden ist, Da es nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass wir hier mit zwei Arten zu tun haben, gebe ich eine vollständige Beschreibung beider Geschlechter. 1. Evaza ? tibialis WALK. J. Die Bestimmung ist wegen der mangelhaften Beschreibung WAL­KERS nicht sicher. Ein Weibchen aus Toyenmongai. (Mus. Hung.)

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