Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

.540 D! K. KERTÉSZ auffallend hell gefärbt. Die Art scheint in der Körperfärbung sehr stark zu variieren. Das Männchen ist vom Weibchen, wenn die Genitalien nicht vor­stehen, nur nach der Stirnbreite zu unterscheiden, die ganz konstant zu sein scheint. G. Sathroptera n. g. Nur im männlichen Geschlecht bekannt. Kopf (Fig. 70) nur wenig breiter als der Vorderrand des Thorax, im Profile elliptisch, von oben gesehen breit eiförmig. Augen nackt, in einer breiten Strecke zusammenstossend ; Facetten oben gross, unten klein, ohne eigentliche Trennungslinie. Ocellenhöcker erhaben, die Ocellen gross, in ziemlich gleicher Entfernung von einander. Stirn in Form zweier an­nähernd halbkugelförmigen Erhabenheiten vorspringend, an denen die Fühler inseriert sind. Die drei Fühler­glieder sind alle von annähernd glei­cher Länge, das dritte ist kurz spindei­förmig und trägt eine apicale, kurz, aber sehr dicht gefiederte, nur am äussersten Ende nackte Borste, die entschieden länger ist als die Füh­ler. Schläfenrand vollständig fehlend. Hinterkopf ausgehöhlt. Clypeus kurz, stark zurückweichend. Thorax länger als breit, an der Flügelbasis am breitesten, nach vorne und hinten verschmälert, flach, dicht und fein gekörnelt, mit aufrecht­stehender, kurzer Behaarung. Schildchen mit dem Thoraxrücken in einer Ebene, fast halbkreisförmig, schwach gerandet, mit vier kurzen Dörnchen. Hinterleib elliptisch, flach, dicht und fein gekörnelt, die Behaarung sehr dicht, kurz, nur an den Seiten länger. Die Grenzen der einzelnen Binge sehr deutlich. Beine von massiger Stärke, ohne auffallende Merkmale, schwach behaart. Flügel den Hinterleib überragend, in der Mitte gebrochen und nach aussen gebogen, Spitzenteil der Subcostalis und Basalteil der Cubitalis obliteriert, wie bei der Gattung Tinda, mit welcher sie sehr nahe verwandt ist. Vorderast der Radialis distal der Cubitalquerader. Cubitalquerader fehlend, Hinterast der Radialis vorhanden. Der obere Teil des oberen Astes der Basalgabel der Discoidalis anterior und die Basalhälfte der vor­deren Discoidalqueradern obliteriert. Mittlere Discoidalzelle länger als hoch. Fig. 70. Kopf von Sathroptera flavipe* n. g., n. sp. cT im Profile.

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