Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
INDO-AUSTRALISCHE LYGUS-ARTEN. 389 Stirn beim d ist schmäler, das Rostrum und das zweite Fühlerglied sind länger. Brit. Indien: Trichinopoly !, 1 d (Mus. Paris). Lygus rubroornatus n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, gelb, anliegend behaart. Gelb, der Kopf und die Calli des Halsschildes gelbbraun, der erstgenannte meistens mehr oder weniger mit rot überzogen, das Schildchen, die innere Hälfte des Clavus bis zur Spitze des Schildchens, der Apicalrand des Coriums, auf dem Cuneus die innere Basalecke breit und der Innenrand schmal und die Spitze des Hinterleibes rot—rotbraun, die äusserste Spitze des Cuneus schwarz, die Membran grauschwarz mit roten Venen, die grosse Zelle, die Basis und die Spitze ausgenommen, und ein Fleck am Aussenrande etwas hinter der Cuneuspitze gelblich, das Rostrum, die Fühler und die Beine gelb, die Spitze des erstgenannten, das zweite Fühlerglied nach der Spitze zu, die zwei letzten Fühlergliederund die Spitze der Füsse braunschwarz, das erste Fühlerglied und die Basis des zweiten gelbrot—rot, die Apicalhälfte der Hinterschenkel und die Basis der Hinterschienen braunrot, die äusserste Spitze und ein Ring vor derselben auf den erstgenannten gelb. Der Kopf ist sehr stark geneigt, die Stirn gerandet, mit einer Längsfurche, V3 ( J ) — um die Hälfte ( cT ) schmäler als das Durchmesser des Auges. Die Augen sind rotbraun, gross, nicht granuliert. Das Rostrum ertsreckt sich bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied etwa die Mitte der Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa S^-mal so lang als das erste, das dritte mehr-wie um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte etwa um 1/ 3 kürzer iils das dritte. Der Halsschild ist um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte nicht voll dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist ziemlich stark gewölbt, mässig geneigt, ziemlich dicht und fein, runzelig punktiert, die Calli kaum gewölbt, etwas deutlicher abgesetzt. Das Schildchen ist flach, ganz fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium etwas dichter punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse ist etwas kürzer als das zweite. — Long. 4-5 (d)—5 ( ? ), lat. 1'8 (c? )—2 ( $ ) mm. Durch die Farbe leicht erkenntlich. Sumatra: D. Tolong!, XI. 1890, 5 Exemplare, E. MODIGLIANI (MUS. Genov. et Helsingf.).