Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

376 B. POPPIUS spitze, der Clavus und das Corium etwas dichter punktiert als der Hals­schild. Die Schienen sind braunschwarz bedornt, die Dörnchen aus kleinen, schwarzen Punkten entspringend, das erste Glied der Hinterfüsse ist wenig kürzer als das zweite. — Long. 4, lat. 2 mm. Ist nahe mit L. pacificus POPP, verwandt, aber die Farbe ist ab­weichend, die Stirn auch in der Mitte gerandet, beim $ schmäler, das Eostrum ist etwas kürzer und die Schienen sind schwarz punktiert. ­Yon L. umbratus POPP, und L. basalis POPP, leicht durch die Farbe zu unterscheiden. Ins. Fiji: Eewa!, XI. 1905, MUIR, 1 ? (Mus. Helsingf.). Lygus femoralis n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend, gelb, anliegend behaart. Grün­lichgelb, der Apicalrand des Coriums braun, die äusserste Apicalecke desselben und die Spitze des Cuneus braunschwarz, die Membran rauchig grauschwarz mit hellen Venen, zwei Flecke am Aussenrande hinter der Cuneusspitze hell, die Seiten der Brüste und des Hinterleibes vorne auf der Unterseite, die Orificien des Metastethiums, die Apicalhälfte der vorderen Schienen mehr oder weniger zusammenfliessend, die Hinter­schenkel, die Basis ausgenommen, und die Spitze der Füsse braun, die Hinterschenkel unregelmässig hell gefleckt, vor der Spitze mit zwei nicht scharf abgesetzten Bingen, die Spitze des Eostrums und das letzte Fühler­glied schwarzbraun, das dritte braun, nach der Spitze zu verdunkelt. Der Kopf ist vertical, die Stirn in der Mitte undeutlich gerandet, mit einer feinen und flachen Längsfurche, beim $ etwa um % schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, fein granuliert. Das Eostrum erstreckt sich fast bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Mitte der Vorderhüften nicht erreichend. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr wie dreimal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite, des letzte ebenso lang wie das erste. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte annähernd dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten kaum gerundet; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, stark geneigt, fein und dicht, runzelig punktiert, die Calli undeutlich abgesetzt. Das Schildchen ist flach, ganz fein, dicht, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze etwas überragend, der Clavus und das Corium wie der Halsschild punktiert. Die Schienen sind dunkelbraun bedornt, die Dörnchen aus kleinen, dunklen Punkten entspringend. Das erste Glied der Hinterfüsse ist deutlich kürzer als das zweite. — Long. 4'3, lat. 2 mm.

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