Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

INDO-AUSTRALISCHE LYGUS­ART EN. 867 Die Augen sind ziemlich klein, sehr fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Yorder­hiiften wenig überragend. Das erste Fühlerglied ist wenig kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa 2 y 2-mal so lang als das erste, die zwei letzten zusammen länger als das zweite, das letzte um % kürzer ais das dritte. Der Halsschild ist kaum mehr als um l/ 3 kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Yorderrand, die Seiten gerade; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, wenig geneigt, sehr fein und weitläufig punktiert, die Calli undeutlich abgesetzt. Das Schildchen ist flach, fast glatt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium kaum stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse deutlich kürzer als das zweite. — Long. 6, lat. 2*3 mm. Ist sehr nahe mit L. celebensis POPP, verwandt, der Kopf aber ist kleiner, die Fühler etwas anders gebaut, das erste Glied heller gefärbt, der Halsschild nach vorne stärker verengt und wie die Hemielytren viel feiner und weitläufiger punktiert. Indien: Darjiling!, 1 ? (Müs. Stetti). Lygus viridiflavus n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, anliegend, weisslich behaart. Gelblichgrün, die Membran glasartig durchsichtig, an der Spitze etwas dunkler, die Venen grün, das Rostrum, die Beine und die Fühler gelb, die Spitze des erstgenannten und die Spitze der Füsse schwarzbraun, die Hin­terschenkel gegen die Spitze verdunkelt, die Spitze des zweiten Fühlergliedes braun —schwarzbraun, die zwei letzten Fühlerglieder schwarz, die innerste Basis des dritten hell. Der Kopf ist ziemlich stark geneigt, die Stirn deutlich gerandet, beim $ etwa ebenso breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, ganz fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften kaum überragend. Das erste Fühlerglied ist etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, die zwei letzten zusammen etwa ebenso lang als das zweite, das letzte etwa um die Hälfte kürzer als das dritte. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist massig gewölbt und geneigt, mässig stark, ziemlich dicht, runzelig punktiert, die Calli flach gewölbt, ziemlich deutlich abgesetzt. Das Schildffhen ist flach, fein, quer gerunzelt. Die He­mielytren die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das

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