Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
B. POPIRS Augen sind gross, granuliert. Das Kostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa 2 1 ó-mal so lang als das erste, die zwei letzten zusammen etwas kürzer als das zweite, das letzte etwa ebenso lang als das erste. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte fast dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten gerade; die Scheibe ist ziemlich stark gewölbt und geneigt, dicht und ziemlich fein, runzelig punktiert, die Calli flach, ziemlich deutlich abgesetzt. Das Schildchen ist flach, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium etwas stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, die Dörnchen aus kleinen, dunklen Punkten entspringend. Das erste Glied der Hinterfüsse ist kürzer als das zweite. — Long. G'5, lat. 2'5 mm. Mit L. sagittalis POPP, und Gestroi POPP, verwandt, von der erstgenannten Art durch die helle Farbe des Halsschildes und durch die kräftigere Punktur der Oberseite, von der letzteren durch andere Farbe verschieden. Sumatra: Sinabong!, 1 ? , DOHRX (MUS. Stett.). Lygus Gestroi n. sp. Gestreckt, oben glänzend, anliegend, gelb behaart. Gelb, die äusserste Spitze des Clypeus, eine Querbinde in der Mitte des Basalrandes auf dem Halsschilde, das Schildchen, die Basis ausgenommen, der Clavus innerhalb der Vene, ein Fleck an der apicalen Innenecke des Coriums und die äusserste Spitze des Cuneus schwarz, die Membran braunschwarz, innerhalb des Cuneus gelblich, das Rostrum und das erste Fühlerglied gelb, die Spitze des erstgenannten braunschwarz, das erste Fühlerglied vor der Mitte und an der äussersten Spitze braun, die zwei folgenden Fühlergliedes schwarz (das letzte Fühlerglied und die Beine mutiliert). Der Kopf ist fast vertical, die Stirn deutlich gerandet, mit einer Längsfurche, beim $ etwa um % so breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, nicht granuliert. Das Bostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied etwas die Basis der Vorderhüften überragend. Das erste Fühlerglied ist ebenso lang als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa 2 %-mal so lang als das erste, das dritte etwa um 1/ 3 kürzer als das zweite. Der Halsschild ist nicht um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte nicht voll dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist ziemlich gewölbt und geneigt, ziemlich fein, weitläufig, etwas runzelig punktiert, die Calli undeut-