Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

362 B. POPPIUS î die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium kaum stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse ist kürzer als das zweite. — Long. 5, lat. 2"2 mm. Durch die charakteristische Farbe leicht erkenntlich. Süd-Celebes: Bua-Kraeng!, 5000' ü. d. M., II. 1896, 1 ? , H. FRUH­STORFER (Mus. Hung.). Lygus indicus n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, anliegend gelb behaart. Gelb, die Clypeusspitze, die Spitze des Schildchens, der Clavus, auf dem Corium die Clavalsutur, die Commissur und die innere Apicalhälfte braunschwarz, der Innenrand des Cuneus nach der Spitze zu ganz schmal rotbraun, die Membran gelbgrau mit roten Venen, die Spitze der grossen Zelle, am Aussenrande hinter der Cuneusspitze und in der Mitte je ein Fleck und eine wenig her­vortretende Querbincle hinter der grossen Membranzelle dunkel, die Mittel­brust in der Mitte, die Unterseite des Hinterleibes in der Mitte und die Hüften gelbbraun, die Fühler gelb, das erste Glied gleich hinter der Basis ausgedehnt, und das dritte Glied, die Basis ausgenommen, sowie die Spitze des Bostrums braunschwarz, die Spitze des zweiten Gliedes schwarz, die Spitze der Mittelhüften, die Apicalhälfte der Hinterhüften und die Basis der Hinterschienen braun, an der Spitze der Hinterhüften zwei wenig deut­liche, dunklere Binge. Der Kopf ist ziemlich stark geneigt, die Stirn an der Basis gerandet, mit einer deutlichen Längsfurche, beim cT etwa um die Hälfte schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, granuliert. Das Bostrum erreicht fast die Mittelhüften, das erste Glied den Vorderrand des Halsschildes wenig überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa 3 1 .>-mal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztge­nannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten kaum gerundet; die Scheibe ut ziemlich flach gewölbt, wenig geneigt, ziemlich dicht, fein, runzelig punktiert. Das fast flache Schildchen ist fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim cf die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium etwas dichter und stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite. — Long. 6, lat. 2*5 mm. Erinnert etwas an L. Simonyi BEUT., ist aber leicht durch den grösse­ren und gestreckteren Körper und durch die Farbe zu unterscheiden. Brit. Indien: Pulney!, 2 cf cT ; Trichinopoly !, 1 cf (Mus. Paris, et Helsingf.).

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