Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans
•288 S. M ATSUMURA Sub fa m. DERBINAE. Vekunta DIST. 1 Faun. Brit. Ind. Rhynch. III. p. 287. (1906). Temesa MELICH. Horn. Faun. Ceylon, p. 40. (1903). 1. Vekunta maculata n. sp. Der Färbung nach der V. yunctula MELICH. sehr ähnlich. Orangegelb. Scheitel und Fühler blassgelb. Stirnkiele an den äussersten Rändern bräunlich. Clypeus und Rostrum blassgelblich, das letztere an der Spitze bräunlich. An der Aussenseite der Vorderbrust befindet sich jederseits ein grosser schwarzer Punkt. Elytren subhyalin, gelblich getrübt ; die Nerven blassgelblich, Stigma hyalin, fast farblos, an der Costa nahe der Spitze mit einem bräunlichen Fleckchen, die Apicalnerven an der Spitze mehr oder weniger angeraucht, beim c? der Bogenrand gebräunt. Beine blassgelblich. c? . Genitalplatten lang, an der Spitze etwas verbreitert und nach innen gekrümmt, an der Basis zusammen einen breiten Kegel umschliesssend, am Innenrande wellenförmig gerandet. 5 . Letztes Bauchsegment sehr gross und lang, von der Mitte an nach oben gebogen, an der Spitze schmal abgerundet; Scheidenpolster klein, länglichoval, in der Mitte der Länge nach gekielt. Länge: cT 5*5 mm., $ 6*5 mm. Hab. — Formosa (Hoppo, Shinsha, Tappan, Koshun), in zahlreichen Exemplaren vom Verfasser gesammelt. 2. Vekunta malloti n. sp. Hellbräunlichgelb. Scheitel fast so lang wie breit, in der Scheibe breit ausgehöhlt ; Stirn in der Mitte etwas gebräunt, die Kiele bräunlich. Rostrum an der Spitze dunkel. Pronotum hinter den Augen jederseits dunkel ; diese Färbung setzt sich bis zum Ende des Mesonotums fort. An der Aussenseite der Vorderbrust befindet sich jederseits ein grosser schwarzer Punkt. Elytren dunkel , bei einigen blass gefärbten Exemplaren schmutziggelb oder graulich ; Stigma subhyalin, weisslich ; Nerven schmutziggelb. Quernerven im Apicalfelde weisslichgplb. Flügel dunkel getrübt. Abdomen oben bräunlich. Beine blassgelb. Genitalien fast wie bei der vorigen Art, 1 DISTANT und MELICHAR stellten diese Gattung in die Subfamilie Achilinae; meiner Meinung nach aber sollte diese Gattung in die Subfam. Derbinae gestellt werden, weil das letzte Glied des Rostrums — der wichtigste Charakter der Fulgoriden — bei dieser Gattung sehr kurz ist.