Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans

•274 S. M ATSUMURA cf. Genitalplatten gross, dreieckig, an jeder Seite nahe der Spitze mit einer Einkerbung ; Griffel gross, comprimiert, an der Spitze löffeiförmig erweitert. 5 . Letztes Bauchsegment am Hinterrande gerade; Legescheide zusammen breit konisch, etwas länger als das vorhergehende Segment. Länge: cf 3*5 mm., J 4 mm. Hab. — Honshu (Tokyo), Formosa (Hoppo, Wanri, Ako, Koshun), in zahlreichen Exemplaren von Herrn S. ONUKI und vom Verfasser ge­sammelt. Okatropis lineola n. sp. — Der Form und Zeichnung nach der 0. rub­rosticpna n. sp. sein- ähnlich, weicht aber wie folgt' ab : Scheitel viel kürzer, fast so lang wie zwischen den Augen breit, der Mittelkiel nur an der Spitze schwarz gesäumt; Clypeus dunkel. Menosotum an der Basis und an der Spitze heller, die Kiele in der Mitte dunkel, die seitlichen mit je einem weisslichen Fleckchen. Elytren kürzer und breiter, Costalfeld in der Mitte mit einem weisslichen Flecke, Apicalnerven am Ende ziemlich weit ausgedehnt weisslich. Flügel subhyalin, graulich getrübt, die Nerven schmutziggelb. cf. Genitalsegment weisslich; Genitalplatten zusammen schmal vorra­gend, Griffel breit, comprimiert, an der Spitze löffeiförmig erweitet, am Innen­rande flachbogig ausgerandet. Länge: cf 3"o mm. Hab. — Caucasus, ein Exemplar in meiner Sammlung. Betatropis nov. gen. Scheitel an den Seiten scharf und hoch gekielt, Mittelkiel niedrig, gegen die Basis hin etwas niedriger, vorn schmal abgerundet, am Hinter­rande tief rundlich ausgebuchtet. Die seitlichen Stirnkiele hoch, nach aussen divergierend, der Mittelkiel bis zur Spitze des Clypeus reichend ; Clypeus nur halb so lang wie die Stirn. Fühler kurz, nur die Mitte des Auges erreichend. Ocellen gross. Rostrum lang, die Hinterhüften erreichend, das letzte Glied viel länger als das vorletzte. Pronotum mit drei Kielen, an den Seiten deut­lich kantig, die seitlichen Bogenkiele senden je drei kurze kielförmige Aste bis zum Hinterrand, welcher in der Mitte rechtwinkelig ausgerandet ist. Mesonotum mit drei Längskielen, in der Mitte etwas ausgehöhlt. Ely­tren lang, schmal, in der Mitte mit zwei und im Apicalfeld mit vier Quer­nerven, die letzteren sind, den vordersten ausgenommen, fast in einer Quer­linie gelegen. Sechs Apicalnerven, am Costalrande an der Aussenseite des Stigma mit drei Quernerven ; die Mündungsstelle des inneren Clavusnerven spitzwinkelig; die Nerven meistens bräunlich gescheckt. Hintertibien mit zwei kleinen Dörnchen nahe an der Basis, das erste Hintertarsenglied zweimal länger als die folgenden zwei zusammen.

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