Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 11. (Budapest 1913)
Spaeth, F.: H. Sauter Formosa-Ausbeute: Cassidinae
48 Dï FRANZ SPAETH Punktstreifen auf der Scheibe. Die Klauen überragen das 3. Tarsenglied und haben einen sehr grossen, spitzen Zahn. Das Prosternum ist zwischen den Vorderhüften sehr stark verengt, daher ausgerandet, dahinter stark erweitert, an der Spitze breit verrundet. Den asiatischen Arten der Gattung Metriona nahe verwandt, durch die stärker verdickten Endglieder dei Fühler, den spitzen, grossen Klauenzahn, den breiteiförmigen Umriss verschieden. 6. Taiwania Sauteri nov. spec. Subovata, minus con vexa, nitida, liavescens, disco elytrorum nigro. flavosignato; frons angusta, nitidissima, laevis ; elytra prothorace basi quarto latiora, humeris minus prominulis, subacutis, disco basi retuso, vix gibboso, striatopunetato, interstitiis latis, laevibus ; protectum latum, lseve, subdeplanatum. 6*5X5 mm. Kosempo, Mt. Hoozan. Eiförmig, vor der Mitte am breitesten, nach vorne und hinten nur sehr wenig verengt ; massig gewölbt, rötlichgelb, nur die Scheibe der Flügeldecken teilweise pechschwarz. Halsschild breit querelliptisch, nicht ganz doppelt so breit als lang, die Seiten sehr breit verrundet, die Ecken vollständig verschwunden und breit abgerundet ; die Scheibe glatt, glänzend, vom Vordach nur sehr undeutlich durch einen breiten seichten Eindruck abgesetzt. Die Flügeldecken sind um 1 í breiter als der Halsschild, ihre Basis bis zu den Schulterbeulen gerade, dann zu den kurz verrundeten Schulterecken massig vorgezogen, diese seitlich weit vom Halsschilde abstehend, hinter semer Längsmitte gelegen. Das Basaldreieck sanft eingedrückt, dahinter ein sehr niedriger und stumpfer Höcker, der durch eine hohe, glänzende, gelbe vom 2. Zwischenraum zur Naht verlaufende Querschwiele gebildet wird ; schräg ausserhalb davon eine weite, ziemlich tiefe Grube zwischen dem 3. und 5. Punktstreifen ; zwei kleinere und seichtere Grübchen stehen hinter einander hinter der Mitte auf dem 5 und 6. Punktstreifen. Die Punktstreifen bis zum 5. grob, die äusseren feiner ; ihre Zwischenräume viel breiter als die Punkte, glatt, glänzend : die letzte Punktreihe ist viel gröber als die andern, durch die Seitendachbrücke unterbrochen. Die Scheibe ist bis zur 9. Punktreihe pechschwarz ; der letzte Zwischenraum mit der äusseren Hälfte der Schulterbeulen und einer breiteren Ausbuchtung an der Seitendachbrücke, eine Basalmakel am 3. Punktreifen, die Querriefe am Höcker, sowie eine grosse unbestimmte Zeichnung an der Naht, in der Mitte durch einen fast bis zur Naht reichenden schwarzen Ast eingeschnürt, hinten eine breite schwach überhöhte Querbinde bildend, sind gelb. Das Seitendach ist fast flach ausgebreitet, breit, hinten kaum verengt, oben glatt. Epipleuren hinten nicht behaart.