Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Jugovics, L.: Kristálytani tanulmányok magyar ásványokon

KRYSTALLOGBAPHISCHE STUDIEN. 311 I. CALCIT YON KOSD. (Taf. III.) Nordöstlich von Vácz am südöstlichen Abhänge des Nagyszál liegt die Gemeinde Kosd, wo auf Kohle gegraben wird, die im Mittel­eocen gefunden wurde. Die Höhlungen und Spalten des durch­brochenen Kalkes und des brackischen Eocenmergels sind mit krystalli­sierten Calcitschichten ausfgefiillt. Die Krystalle erwiesen sich zur Messung geeignet und da von diesem Fundorte noch keine beschrieben wurden, so unterzog ich sie einer näheren Prüfung. Die untersuchten Krystalle sind von verschiedener Grösse und stets nur an einem Ende aus­gebildet. Die kleineren sind wasserklar, die grösseren dunkel. Ich unter­suchte im Ganzen 22 Stück, welche alle einfache Krystalle waren ; Zwillinge fand ich keine. Der Ausbildung nach konnten drei Typen unterschieden werden, nämlich : 1. Prismatische. 2. Ehomboedrische. 3. Skalenoedrische. Die beobachteten Formen, 11 an der Zahl, sind folgende : DANA BRAVAIS MILLER NAUMANN a f a e E 1120 10Î1 01Î2 0221 1123 4483 2131 2134 4156 5167 7.2.9.1 10Ï 100 110 1 IT 210 513 20Î 310 610 920 oc P 2 R -VzR — 2 R R 3 Vî R 5/3 * 7 R 3 ! 5 11 R 9/5 R 3 \\ ie hieraus zu ersehen, ist dieser Calcit ziemlich arm an Formen.

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