Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Kertész, K.: H. Sauter's Formosa-Ausbeute. Dorylaidae (Diptera)

2Í)4 Di K. KERTÉSZ Thoraxrüeken ähnlich gefärbt, aber nicht so dicht bestäubt, mit langen Haarborsten am Rande ; Metanotum grau. Hinterleib tiefschwarz, mit grauen und gelblichgrauen Hinterrands­binden, die sich an den Seiten der Ringe in Gestalt eines Dreieckes erweitern und dort die ganze Länge des Ringes einnehmen. An der Rückenseite nehmen die grauen Binden am 1—4. Ring ca. Vf, am fünften fast die Hälfte desselben ein. Das Hypopygium ist mit Ausnahme des obersten Teiles vollständig gelbgrau bestäubt und zerstreut kurz, ab­stehend behaart ; es besteht aus zwei Teilen : der kleine linke bedeckt schuppenförmig einen Teil des grossen rechten ; der letztere ist von links nach rechts schräg abgestutzt und an der Spitze oval eingedrückt ; aus diesem Eindruck ragt ein kappenförmiger Fortsatz vor. Die Genitalien sind verborgen, aber dem Sternit des fünften Binges entsprechend ist ein gelbbraunes, mit Härchen dicht besetztes Organ sichtbar. Beine vorherrschend schwarz ; die Schenkelspitzen, Basis und Spitze der Schienen und die Tarsen mit Ausnahme des letzten Gliedes gesättigt gelb. Schenkel grauweiss bereift, Innenseite der hintersten glän­zend ; Hinterseite der vorderen Paare mit längeren Borstenhaaren ; aUe Schenkel am Spitzenteil mit kleinen Dörnchen an der Unterseite, die an den Hinterschenkeln am besten entwickelt sind. Haftläppchen und Klauen gut ausgebildet, letztere an der Spitze schwarz. Flügel lang und schmal, gebräunt ; Stigma braun. Dritter Randader­abschnitt fast dreimal so lang wie der vierte (72:28); kleine Querader weit vor der Mitte der Diskoidalzelle (45: 125), gegenüber der Mündungs­stelle der Mediastinalis ; Mündung der ersten Längsader nur etwas vor dem oberen Ende der hinteren Querader, die der zweiten hinter dem­selben. Schwinger braun, der Stiel heller. Länge : 7*5 mm. ; Flügellänge : 8*5 mm. Ein Männchen aus Toyenmongai. Dorylas nudus n. sp. ç . Die Art steht am nächsten zu D. helluo P EEK , und noch mehr zu D. Koebelei PERK. ; mit letzterer hat sie die nicht verdunkelten Hinter­schienen gemein. Wenn ich die Art als eine besondere auffasse, so geschieht es deswegen, weil P ERKINS seine beiden Arten nur mit Schwie­rigkeit trennen kann und bei Koebelei bloss die Unterschiede von helluo angibt. Bei helluo nennt er das dritte Fühlerglied «acuminately produced at the apex», es soll also nur spitz ausgezogen sein, hingegen ist bei meiner Art ein schnabelförmiger Fortsatz vorhanden, der dünn und von der Länge des eigentlichen Gliedes ist. Eine ähn­liche Fühlerbildung kommt bei D. cinerascens PERK. vor und er nennt

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