Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Becker, T.: Chloropidae. Eine monographische Studie

CHLOROPIDJ Î. 143 Aus Ecuador, La Rinconada, 3100 m. hoch [ RIVET (Coll. Mus. Paris). Anmerkung. Bei Yergleichung mit unseren paläarktischen und auch den nearktischen Arten können nur die beiden Arten trifasciata ZETT. und glabra MEIG. in Frage kommen ; die erstere hat ein helleres, an der Basis breiteres Scheiteldreieck, helleres drittes Fühlerglied und andere Beinfärbung, glabra MEIG. hat zwar ein ähnliches Scheiteldreieck aber mit abgerundeten Ecken, andere Tarsenzeichnung und breitere Backen ; beide Arten zeigen ein etwas kleineres drittes Fühlerglied. ('). Chloropisca glabra MEIG. 3 Exemplare aus Mexico, Puebla. 7. Chloropisca gemina n. sp. Thorax glänzend gelb mit drei glänzend schwarzen bis roten deut­lich getrennten Längsstreifen und zwei kleinen roten Seitenlinien über der Flügelwurzel. Schildchen ganz gelb, mit dem Thoraxrücken deutlich schwarz behaart. Schulterbeulen und Brustseiten gelb, nur auf den Mesopleuren ein kleiner schwarzer Fleck. — Kopf gelb ; Stirn 1 1 2-mal so breit wie ein Auge mit schmalem, die Augenränder nicht berühren­den, aber bis zu den Fühlern reichenden glänzend gelben Scheiteldreieck, das auf der Mitte eine schwarze Strieme zeigt, die vom Punktaugen­liöcker aus in Breite desselben allmiilig sich bis zu den Fühlern ver­schmälert. Fühler rotgelb, drittes Glied am Vorderrande schwarzbraun, oval, etwas länger als breit; Taster und innerer oberer Mundrand gelb. Augen gross, hochstehend; Backen nicht breiter als das halbe dritte Fühlerglied. Hinterleib glänzend schwarz mit gelben Hinterrandsäumen und Seitenecken oder ganz gelb mit breiten schwarzen Binden, die den Seitenrand nicht erreichen. Beine ganz gelb. Flügel wasserklar, die kleine Querader steht der hinteren näher als der Gabel der dritten Längsader. Eine breit gebaute Art. 2 1 2 mm. lang. I Exemplar aus Bolivia, Yungas von Coroico, 1200 m. hoch, Oktober (Coli. SCHNUSE), 2 Exemplare aus Brasilien, San Paolo (Coli. BEZZI). Anmerkung. Die Zeichnung des Scheiteldreiecks erinnert an die Variante von glabra MEIG., die ich aus dem nearktischen Gebiet beschrieben habe ; wegen der Behaarung des Thoraxrückens und des Schildchens und wegen der grossen Augen ist aber eine Gleichstellung beider Arten ausgeschlossen. Homalura MEIG. (1826). Diese Gattung ist ähnlich wie Siphlus Lw. durch grossen breiten Kopf, breite Stirn und kleine runde Fühler ausgezeichnet; was sie von

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