Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
CHLOROPID-ÍE. 93 Das Schildchen nimmt bei dieser Art eine Mittelstellung ein zwischen den Arten mit trapezförmig verlängertem und denen mit halbkreisförmig abgerundetem Schildchen; letzteres ist etwas verlängert aber an der Spitze ziemlich breit abgerundet. Schwinger blassgelb : Brustseiten glänzend. — Kopf schwarz, Stirn matt, so breit wie ein Auge; Scheiteldreieck glänzend schwarz, breit und lang. Fühler hellrothgelb mit lang pubescenter Borste. Gesicht glänzend schwarz, Mundborste zart. Hinterleib glänzend schwarz. Beine : Hüften und Schenkel auf der Mitte breit schwarz : Schenkelglieder, Kniee, alle Schienen und Tarsen rothgelb, jedoch sind an den vorderen Beinen die beiden letzten, an den Hinterbeinen das letzte Tarsenglied schwarz. Flügel blassbräunlich ; zweite und dritte Längsader nach vorne aufgebogen, kurz ; dritte und vierte an der Spitze etwas divergierend; vierte noch etwas vor der Flügelspitze mündend. Kleine Art von 1 Va mm. Länge. 1 Exemplar aus Formosa : Kosempo, November ( SAUTER ), Ungar. Nat. Museum. Männchen. Der Form und Beborstung des Schildchens nach gehören diese Thiere zu dem vorigen Weibchen ; auch alles Übrige ist gleich bis auf die Beinfarbe : die hinteren Schienenpaare tragen nämlich auf ihrer Wurzelhälfte eine breite schwarzbraune Binde ; es ist dies also vielleicht nur geschlechtlicher Unterschied. 1 Exemplar aus Formosa: Tainan, Februar ( SAUTER ), und 1 Exemplar aus Neu-Guinea: Simbang, Huon Golf ( BIRÓ ), Ungar. Nat. Museum. 73. Meroscinis albiseta n. sp. Thorax und Schildchen schwarz, deutlich punktiert und genarbt. Schildchen deutlich verlängert; ausser den zwei Endborsten noch mit zwei fast gleich starken im letzten Viertel der Seitenränder. Behaarung fahlgelb. Schwinger blassgelb. — Kopf schwarz ; Stirn matt, vorne dunkelrothbraun, hinten schwarz. Scheiteldreieck gross, glänzend schwarz mit einer Längsrinne auf der Mitte. Fühler hellrothgelb; Borste weiss, kaum etwas pubescent. Taster rothgelb, Büssel schwarz. Hinterleib glänzend pechbraun. Beine hellrothgelb; Schenkel alle etwas geschwollen: letztes Tarsenglied etwas verdunkelt. Flügel fast farblos, an der Spitze mit all miilig verblassender Bräunung; dritte und vierte Längsader parallel; zweite ziemlich lang: erste Hinterrandzelle kaum etwas an der Wurzelhälfte erweitert. *2 —2 1 2 mm. lang. ű Exemplare von Java: Salatiga (Dr. v. LEEUWEN), Museum von Amsterdam. 74. Meroscinis nitidifrons n. sp. Diese Art hat am meisten Ähnlichkeit mit M. scutellata DE MEIJERE, ist aber doch durch eine Reihe von mehr oder weniger bedeutenden