Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
CHLOROPID-ÍE. 87 und mit einer deutlich verbreiterten oder nur wenig verdickten aber deutlich behaarten Endborste _ _ _ „„ _ Gampsocera SCHIN. 11. Drittes Fühlerglied etwas oval mit scharfer Endspitze. Stirne deutlich vortretend, Gesicht schräg abfallend. Fühlerborste und Augen schwach pubescent. Thorax gelb, schwarz gestreift, der Gattung Eurina ähnlich gebildet. _ _ _ ~ .... _ Pseudeurina MEIJEBE. Drittes Fühlerglied nicht zugespitzt. Stirne nicht besonders vortretend. 12 12. Hinterleib mit fünf Ringen. „_ .... .._ 13. Hinterleib nur mit zwei Ringen, stark genarbt. Thoraxrücken und Schildchen mit langen lanzenähnlichen Borsten. __ _ _ _ „ Anatrichus Lw. 13. Zweite Längsader ganz besonders kurz ..„ Microneurum BECK. — Zweite Längsader nicht besonders kurz. 14. 14. Thoraxrücken mit drei scharf geschnittenen dunkel punktierten Längsfurchen ; metallisch glänzende oder matt körnig punktierte Arten. Notonaulax BECK. Thoraxrücken ohne oder nur mit sehr undeutlichen Furchen. „. _ 15. 15. Zweite Flügellängsader besonders lang.„_ ________ Dicraeus Lw. Zweite Fliigellängsader nicht besonders verlängert. „ _ „16. 16. Schoiteldreieck deutlich aber nicht besonders gross. Stirn nicht besonders breit. Behaarung einfach, gleichmässig vertheilt und nicht lang. Kopf rund mit nackten bis pubescenten Augen. Fühlerboste nackt bis pubescent. Oscinella BECK. Meroscinis MEIJERE. Diese Gattung bildet einen Theil einer karakteristischen Formenreihe des indo-australischen Gebietes, die sich durch besondere Form und Grösse dee Schildchens und seiner Beborstung auszeichnet. Die typische Art dieser Gattung M. scutellata MEIJERE hat ein grosses dreieckiges oder trapezförmiges Schildchen mit zwei langen auf kleinen Höckern stehenden Endborsten, denen mitunter noch 2—4 kleinere Seitenborsten zugesellt werden. Alle Arten haben nackte Augen, ein grosses glänzendes Scheiteldreieck und deutliche Frontorbitalborsten, ebenso ist das Scheiteldreieck durch eine Reihe feiner Haare eingefasst. Mundborste deutlich oder auch fehlend. — Das dritte Fühlerglied ist in der Regel oval, mitunter auch etwas kurz nierenförmig, wenig oder nicht länger als breit mit feiner, dicht an der Wurzel des Fühlergliedes stehender, deutlich pubescenter Borste. Thorax und Schildchen sind meistens aussergewöhnlich grob punktiert und genarbt, mit überwiegend heller Behaarung. Die Thoraxbeborstung ist nur schwach ausgebildet; von Dorsocentralborsten ist die hinterste kaum noch sichtbar ; dahingegen sind Supraalar- und Notopleuralborsten vorhanden. In der Flügeladerung herrscht die Neigung der vierten Längsader vor, in ihrem