Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Lundström, C.: Neue oder wenig bekannte europäische Mycetophiliden

416 CARL LUNDSTRÖIL hyalinis, macula centrali nigrofusca et fascia intra a pic em interrupta dilute fusca. Exsiccata. Long, corporis : 3 mm. Hungaria : Mehádia, 1 cf, 6. V. 1904, leg. KERTÉSZ. (Mus. Hung.) Fühler fast doppelt so lang wie Kopf und MitteJleib zusammen, braun, auch die Wurzelglieder, nur das erste Geisselglied an der Basis schmal gelb. Taster braun. Untergesicht, Stirn und Scheitel schwarzbraun. Bückenschild schwarzbraun, nicht glänzend, graubehaart mit klei­nem, braungelbem Schulterflecke. Schildchen, Hinterrücken und Brust­seiten, auch Prothorax schwarzbraun. Schwinger weissgelb. Hinterleib schwarzbraun, graubehaart. Hypopygium gross, schwarz­braun. Die oberen Lamellen doppelt so lang wie das Hypopygium. Beine, auch die Tarsen, braungelb, die Spitze der hintersten Schenkel schwarzbraun. An den Vorderbeinen die Schienen etwas länger als die Metatarsen (16—14). Die Stacheln an den hintersten Schienen in zwei Beihen. Flügel schwach gelblich mit braungelben Adern, einem schwarz­braunen Zentralflecke und einer blassen, nicht zusammenhängenden, braunen Binde vor der Spitze. Die Basis der Untergabel liegt gleich vor. fast unter der Basis der Spitzengabel. Die Zinken der Untergabel sind gegen den Flügelrand zu konvergierend. Der Zentralfleck füllt die Basis der Unterrandzelle und die Basis der ersten und der zweiten Hinterrandzelle. Besonders die Adern sind daselbst sehr dunkel. Die Präapikalbinde besteht aus übereinander liegenden sehr blassen Flecken auf der ersten Längsader und den beiden Zinken der Spitzengabel. Die Adern sind in diesen Flecken jedoch ziemlich dunkel, fast schwarzbraun. Das präparierte Hypopygium Taf. XIV. Fig. 5—6. Die Basalteile der beiden oberen Lamellen sind zu einer einzigen, grossen schild­förmigen Lamelle zusammengeschmolzen. Die Endteile der oberen Lamellen sind dagegen getrennt und ragen sehr weit über die lamina basalis. Das dürre Hypopygium der M. lonyelamellata stimmt mit STROBL'S Beschreibung der M. Tiefii STROBL fast völlig überein. Im übrigen stimmt aber das Exemplar gar nicht mit der Beschreibung von M. Tiefii, weshalb ich glauben muss, dass die beiden Arten verschieden sind. Völlig sicher kann ich jedoch nicht die Synonymie ausschliessen. 28. Mycetophila lamellata n. sp. cf . Antennis thorace multo longioribns, flavis, extrorsum fascis ; tho­racis dorso, subopaco, flavo vittis 3 confluentibus nigrofuscis ; abdo­mine niyrofusco ; hypopygio permagno, fusco, lamellis superioribus hypopygii hypopygio parum longioribns ; femoribus posticis apice

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