Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Méhely, L.: Systematisch-phylogenetische Studien an Viperiden
194 L. v. J1ÉHELY Pholidose. Rostrale von den mittleren Seitenecken basalwärts meist deutlich verengt, zwischen den genannten Ecken breiter als die von der basalen Ausschweifung gemessene Höhe. An das Eostrale schliesst gewöhnlich nur ein Apieale an (Taf. IV. Fig. 1—4); dasselbe ist gewöhnlich eine grosse, querbreite, sechseckige Platte, die gewöhnlich auffallend oder wenigstens deutlich breiter ist als ein Supraoculare, 1 dabei auch gewöhnlich grösser als das vordere Canthale; öfters ist das Apieale in zwei Schildchen zerlegt' 2 (Taf. IV, Fig. 5), die insgesamt ebenso breit sind wie ein ungetheiltes. Das vordere Canthale ist meist kleiner, öfters aber ebenso gross als das hintere. Sincipitalschilder (das Frontale und die beiden Parietalia) stets wohl entwickelt, d. i. niemals in kleinere Schilder zerlegt, 3 vielmehr habe ich zwei Fälle beobachtet ( cf vom Rákos und c? von Guntramsdorf), in welchen das Frontale dermassen ausgebreitet ist, dass es beiderseits mit den Supraocularia zusammenstosst (Taf. IV, Fig. 1 und 4). Frontale l 1» —lVs-mal länger als breit, meist länger oder wenigstens ebenso lang als dessen Abstand vom Rostraischild 4 und länger als ein Parietale ; der Vorderrand des Frontale bleibt mehr zurück hinter der die Vorderecken der Supraocularia verbindenden Linie als bei V. macrops. Parietalia gewöhnlich grösser als bei V. macrops, gewöhnlich länger oder wenigstens ebenso lang als das Supraoculare. Supraoculare etwa doppelt so lang als breit und meist gleichlang mit dem Abstand des hinteren Augenrandes vom Hinterrand des Nasalschildes ; vom Frontale durch eine lange Platte oder durch á—4 kleinere Schildchen getrennt, höchst ausnahmsweise aber an dasselbe anstossend. Der Raum zwischen dem Apieale, den vier Canthalia und dem Frontale wird von drei bis neun Prsefro/i talschildern ausgefüllt. 5 Auge von 7—11 (gewöhnlich 8—9) 1 21 Fälle von 31 ; in 4 Fällen ist das Apieale ebenso schmal wie bei V. macrops. 2 Unter 31 Fällen 6-mal (das juvenile $ vom Gran Sasso besitzt ebenf a] s zwei Apicalia). 3 BOULENGER fand bei 51 Laxenburger Exemplaren die Sincipitalschilder stets gut entwickelt, Prof. WERNER gewahrte dasselbe bei 25 und ich bei 31 Exemplaren, nur bei einem Stück aus den Basses Alpes sind die Parietalia in kleinere Schildchen zerlegt (BOULENGER, Feuille Jeun. Nat., 1893, p. 9), oh aber dieses Stück zu der typischen F. Ursinii gehört, ist vorläufig unentschieden. 4 13-mal länger, 6-mal ebenso lang, 12-mal kürzer. Bei uugarischen Stücken ist das Frontale gewöhnlich kürzer, bei österreichischen meist länger als der Abstand vom Rostrale. 5 Bei ungarischen Stücken meist 7, bei österreichischen meist 4.