Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Méhely, L.: Systematisch-phylogenetische Studien an Viperiden

192 L. v. J1ÉHELY 7. Ein juv. Ç von Ebreichsdorf. 8. Ein semiadultes Ç vom Neusiedlersee (Fertő-tó) in Ungarn. III. Aus der Sammlung des Turiner Museums : Zwei Exemplare (juveniles d* und Ç ) vom Gran Sasso. Tracht und Grösse. Vipera Ursinii erinnert in der Gesammterscheinung an V. berus, erreicht aber nicht die Länge der letzteren ; das grösste mir bekannte cT ist 463 mm., das Ç 473 mm. lang, Prof. WERNER 1 hatte aber ein 492 mm. und BOULENGER 2 ein 500 mm. langes 5 aus Laxenburg in der Hand. Kopf relativ kleiner als bei V. berus, von oben länglich eiför­mig (Taf. IV, Fig. 1—3), beim cf schmächtiger; die Länge des Kopfes verhält sich zur Breite bei erwachsenen c? wie 1*6—1'7 : 1, bei erwach­senen ? wie 1*4—15:1. Schnauze stumpf zugespitzt, spitziger als bei V. berus, oben flach, öfters aber — bei erhöhtem Schnauzensaum — etwas vertieft. Scbnauzenkante stumpf. Zügelgegend zwischen dem Nasen­loch und dem Auge, wie auch unmittelbar unter und hinter dem Auge vertieft. Auge klein (Taf. III, Fig. 1 und 2) ; der horizontale Durch­messer gewöhnlich gleich mit dem Abstand des Auges von der Mitte des Nasenloches, der verticale Durchmesser ist gewöhnlich deutlich kürzer und nur ausnahmsweise ebenso lang als der Abstand des Auges vom Lippenrand. 3 Schwanz beim cT länger, pfriemenförmig, beim Ç kürzer, allmählich verjüngt; bei den c? 8—9, bei den $ lOV» —12-mal in der Totallänge enthalten. 1 Zool. Anz., 1894, p. 87. 2 Proc. Zool. Soc., 1893, p. 598. BOULENGER konstatierte bei 40 Laxenlmrger Exemplaren, dass der verticale Durchmesser den Abstand des Auges vom Lippenrand nicht übertrifft (Proc. Zool. Soc., 1893, p. 597). Laut WERNER ist das Auge «kleiner als bei V. berus und sein verticaler Durchmesser niemals grösser als sein Abstand vom Mundrande» fRept. Amphib. Österr.-Ungarns, 1897, p. 74). t

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