Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1909)

Hendel, F.: Über die Gattung Euxesta, Loew. (Dipt.)

über íme gattung euxesta, loew. 167 costalzelle ganz dunkelbraun. Die zweite Querbinde hat eine halbkreis­förmige Gestalt, beginnt schmal und dunkel unter der Mündung der Mediastina, biegt bis zur Berührung mit der kleinen Querader nach aussen und wendet sich nun, immer breiter und etwas heller werdend, zum Hinterrande. Sie geht gerade durch die Mitte der Discoïdal­zelle. Die dritte Querbinde ist sehr schmal, ziemlich gleichbreit, senk­recht auf die Costa und geht den Flügel hindurch; an ihrer Innen­grenze liegt die hintere Querader. Der symmetrisch gelegene Spitzensaum ist an seiner breitesten Stelle an der Spitze nur ein Drittel des davor­liegenden gerade halbkreisförmigen glashellen Zwischenraumes breit und hängt oben und unten sehr schmal mit der dritten Querbinde zu­sammen. Schüppchen braun. Schwingerkopf dunkelbraun. Körper ohne Legeröhre und Flügel 3-o mm lang. Anmerkung. Diese Art und Eux. acuticornis zeichnen sich durch ein schar­fes drittes Antennenglied aus und bilden gleichsam einen Übergang zu Chaetopsis. Die Arten dieser Gattung uuterscheiden sich aber ausserdem durch die viel schlan­kere Gestalt des Leibes, während die Euxesta-Arten einen mehr plumperen Ein­druck machen. 17. Euxesta obliquestriata, n. sp. G cf 2 au s Brasilien, Bolivien und Paraguay. Ungar. National­Museum, Wiener Hofmuseum, Coli. SCHNUSE. Der Eux. sororcula, WIED, und Eux. latifasciata, WULP äusserst nahe stehend und leicht mit ihnen zu verwechseln. Von der ersten Art unterscheidet sie der immer etwas konkave nicht konvexe Aussenrand der zweiten braunen Flügelquerbinde, die Form der dritten Querbinde, welche unten viel breiter wird und die hintere Querader fast in der Mitte, nicht am Innenrande, enthält und die viel breitere Spitzenquer­binde, die stets breiter als der vorhergehende schmale, helle Zwischen­raum ist. Bei sororcula ist der Zwischenraum zwischen der zweiten und dritten Binde schiefer und so gebogen, dass seine Concavität innen liegt. Der Costalsaum ist schmäler als der davorliegende Zwischenraum. Eux. latifasciata, WULP unterscheidet sich nach der Beschreibung und Abbildung durch hinten rotes Schildchen und rote Beine, während die neue Art in allen sonstigen Eigenschaften mit der LoEw'schen Be­schreibung der Eux. sororcula harmoniert. Die Flügelzeichnung der WuLp'schen Art stimmt so ziemlich auf unsere Art, bis auf die Form des vor der Flügelspitze liegenden glashellen Bandes, welches seine Concavität aussen statt innen hat.

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