Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

90 "WILHELM GUGLER tung aus. Solche treten oft auch an Orten auf, wo die eine der Rassen,, zwischen denen sie vermitteln, völlig fehlt, so findet sich beispielsweise die zwischen Austriaca und pseudophrygi a stehende Form intercedens (siehe Tabelle) in Tirol und der Schweiz, wo erstere Unterart fehlt. Noch bedeutend häufiger sind solche Fälle bei der die C. stenolepis mit C. pseudophrygia vereinigenden Form Cetia (siehe pag. 92), die sich auch oft massenhaft an Stellen findet und sogar weite Strecken allein dort besiedelt, wo in typischer Ausbildung weder stenolepis noch pseudo­phrygia anzutreffen sind. Tabelle der Haaptformen der C. Phrygia L. [excepta C. nervosa W.] A) C. Austriaca (WILLD. als Art) mh. 1. c. (subspecies). 1 Köpfchen + rundlich* die 3 innersten (obersten) Hüllschuppenreihen mit rundlichem Anhängsel, über die mit federigem Fortsatz versehenen Anhängsel der anderen Reihen hinausragend ; letztere aus ovaler oder breitlanzettlicher Basis verschmälert, ihre Spitze meist nur mäßig stark bogig zurückgekrümmt ; alle Anhängsel tiefschwarz ; Blütenstand + sparrig ; Blätter grün.' 2 B) C. pseudophrygia C. A. MET. als Art) mh. 1. c. (subspecies). 3 Köpfe + rund­lich ; nur die innerste (oberste) Hüllschuppenreihe mit rundlichen An­hängseln ohne federige Spitze ; alle Schuppen von den langen, meist stark zurückgebogenen federigen Fortsätzen der Anhängsel der übrigen Reihen verdeckt; diese aus lanzettlicher bis schmallanzettlicher Basis allmählich verschmälert ; alle Anhängsel hellbraun bis schwärzlich gefärbt ; Blüten­stand ± sparrig ; Blätter grün. C) C. stenolepis (A. KERNER als Art) mh. 1. c. (subspecies). Köpfchen oval bis kurzzylindrisch ; nur die innerste (oberste) Hüllschuppenreihe mit rund­lichen Anhängseln ohne federige Spitze ; alle Schuppen von den langen, völlig zurückgebogenen federigen Fortsätzen der Anhängsel der übrigen Reihen verdeckt ; diese pfriemlich, aus schmallanzettlicher Basis allmählich verschmälert ; alle Anhängsel bleichgelb bis hellbraun ; Blütenstand ± zu­sammengezogen ; Blätter durch spinnwebigen Filz grau. I. Typiea (varietas). Köpfchen deutlich zylindrisch ; Anhängsel sehr hell, 1 Der neuerdings von HAYEK wieder vorgeschlagene Name C. Phrygia L. Flor. Suec. scheint mir für die Praxis wenig geeignet, da das vorauszusehende ^ häufige Weglassen der Worte Fl. Suec. von neuem zu Unklarheiten führen würde. 2 Wie ich schon in den Mitt. der Bayr. Ges. Nr. 33 erwähnte, hat diese Pflanze den Habitus der C. nigra, mit welcher sie übrigens auch WHI.BG . zusammen­zog ; wesentlich unterscheidet sie sich von dieser nur durch die verlängerten, an der Spitze zurückgebogenen Anhängsel der mittleren und unteren Hüllschuppenreihen. 3 HAYEK 1. c. nennt diese Pflanze C. elatior GAUD . ; vgl. dagegen : GUGLER, Mitt. d. Bayr. bot. Ges. Nr. 33. p. 408 Fußnote 1.

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