Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 69 wie bei var. I. sehr deutlich schwarz und grün gescheckt. Obere Blätter breit (bis rundlich), mit breiter, stengelumfassender Basis sitzend. a) Untere Anhängsel dreieckig, nicht stark verlängert, angedrückt oder wenig abstehend. Ohne oder mit ganz rudimentärem Pappus. 1. Vulgatior. Größe der Anhängsel normal; Blätter + kahl. 2. Carniolica (HOST als Art). Größe der Anhängsel normal ; Pflanze graufilzig. 3. Pseudo-Candollei. Anhängsel vergrößert, tiefschwarz. Hülle deshalb wenig deutlich gescheckt, sonst wie 1. b) Salicifolia (M. B. als Art) (subvar.). Untere Anhängsel stark verlängert, an der Spitze deutlich zurückgebogen. Mit sehr kurzem, doch deutlichem Pappus. Blätter gestreckt. B) C. ramosa mh. (subspecies). Anthodienäste lang, dünn, reich beblättert; Blätter schmallanzettlich bis lineal. Indûment stark ; Hüllschuppen bräunlichschwarz bis braungelb. Hauptblütezeit August. I. Reguláris (varietas). Anhängsel der unteren Reihen eilänglich bis eilanzettlich. a) Crebra. Nur die Anhängsel der untersten Reihen eilanzettlich ; angedrückt oder wenig abstehend ; Fransung sehr ausgeprägt. b) Integrimarginata. Anhängsel der unteren Reihen eilänglich, angedrückt oder kaum abstehend. Fransung sehr undeutlich, oft die Anhängsel nur am Yorderrande + regelmäßig fransig eingerissen. c) Neapolitaner (Boiss. als Art). Anhängsel der unteren und mittleren Reihen eilanzettlich bis lanzettlich, ihre Spitze schwach, aber deutlich zurückgekrümmt. Fransung sehr ausgeprägt. H. Microptilon (GREN. als Art). Anhängsel der unteren Reihen schmallanzettlich bis lineal, ihre Spitze stark zurückgekrümmt. Oft mit rudimentärem Pappus. Die Berechtigung des Gebrauchs der in obiger Tabelle verwendeten Namen mögen die folgenden Erklärungen dartun. C. eu-nigrescens var. typica ist diejenige Pflanze, welche WILLDENOW unter seiner C. nigrescens verstand. Seine Diagnose sowie die Originale seines Herbars 1 passen auf sie, wie PIAYEK im Gegensatz zur KERNER'schen Meinung nachwies ; letzterer stellte sie zu C. Vochinensis BERNH. (i. e. rar. rotniidifolia). Yon dieser jedoch wie auch von var. dubia {=C. transalpina SCHLEICH.) läßt sie sich gut unterscheiden, wenn einigermaßen typische Stücke vorliegen. Gegen die Artberechtigung dieser drei Pflanzenformen, wie sie H AYEK annimmt, sprechen die schwankenden Unterscheidungsmerkmale ; da sie aber sicher gut getrennte geographische Rassen darstellen, glaubte ich ihnen den Rang von Varietäten einräumen zu müssen. 1 Bg. 3 und 4 ; vgl. HAYF.K 1. c. p. 7 U26.