Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

60 "WILHELM GUGLER FKITSCH Exc.-fi. f. Osten-, ; C. amara var. angustifolia D. C. Prodr. ; 0. j. var. angustifolia RCHB. Fl. exc. ; BECK Fl. v. Nied.-Österr. ; C. j. Basse -Schrankü ROUY Classif. und Fl. d. Fr.; C. j. var. fim­brillata LAMOTTE Prodr. fl. plat, centr. ; 1 C. j. sbvar. serotina 2 Coss. et GEBM. Fl. env. d. Paris ; C. serotina GARCKE Fl. v. Deutschi. 19. Aufl. ; C. alba Lois. Fl. Gall. II. non L. ; C. gracilior 3 REUTER Cat. pl. vase. env. d. Gen. (excl. var. ß) p. p. ; C. Timbali MARTR. Don. pl. crit. Tarn. ; C. virelorum JORD. ap. BILL . Fl. Gall. et Germ­exs. No. 36 :29 ; C. approximata GREN. ap. F. SCHULTZ Hb. norm­nov. ser. No. 536 ; C. argyrolepis HAY . 4 1. c. (= C. Gaudini MULLNER Verb. zool. bot. Ges. XXXVIII non Boiss. et REUT. ; BECK Fl. v. Nied.-Österr.). 1 .vera — C. amara D. C. Prodr. a) vulgaris, ß) angustifolia , d) incisa und s) bracteata, letztere p. p. ROUY führt sowohl in Classif. als Fl. d. Fr. ebenfalls die Varietäten angustifolia und bracteata auf, jedoch ohne ein kenntliches Unterscheidungs­merkmal r > anzugeben ; bei seiner var. genuina unterscheidet er nach der Anhängselfarbe sbvar. Loiseleurii IROUY Bull. Soc. bot. Fr. XXXV) und sbvar. fulvescens (Classif.) ; erstere hat + rein­weiße, letztere deutlich braun gefärbte Anhängsel. — Sie können als sbf. gelten, ebenso, wie C. Pannonica var. salina HAY . 1. c. ; diese ist eine auffallend weißfilzige, sonst normale Form der vera. Über C. Haesendonckii v. HEURK. vergl. Aufzählung C. I.a. 1. 2. glabrescens mh. 1. c. Hieher dürften max. p. p. 6 C. amara var. glabra ta I). C. Prodr. und die von FIORI in der FL. Anal, d' Ital. 1 Nach ROUY 1. c. - Dieser Name stammt wohl sicher aus GREN. et GODR. FL. de Fr. II. p. 240, wo zuerst die C. serotina BOR. fälschlich mit C. amara, d. h. Formen mit unge­fransten Anhängseln gleich gesetzt wird. So erklärt sich auch die gleiche Benen­nung bei GARCKE und POSPICHAL (vgl. C. I. b.). : t Nicht « gracilis », wie ROUY und LÉVEILLÉ angeben ; vgl. auch BRIQU. 1. c. p. 72. — Der andere Teil der gracilior gehört zu C. II. a ; so löst sich auch am besten der Widerspruch der Meinungen BRIQUET'S und ROUY'S über die Zugehörig­keit dieser Pflanze. 4 Diese Auffassung hält auch HAYEK 1. c. «für nicht ganz unmöglich». Von Pannonica weicht die C. argyrolepis nur durch tüe «hinc inde» vorkommenden, weichen Anhängselspitzen ab. Da die normale Form jedoch oft ^ eingerissene Anhängsel hat, können durch Risse am Vorderrande ganz leicht solche Spitzchen entstehen. 5 Die Diagnosen beider Varietäten stimmen wörtlich überein ; nur soll var. incisa eine Höhe von 2—4 dm.., var. bracteata eine solche von 2 5 dm. erreichen. Ich erwähne diese Tatsache nur, da sie schließen läßt, daß ROUY sicher nur angusti­folia-Formen im Auge hatte. r > Dürfte wohl sicher auch p. p. auf B. I. zu beziehen sein.

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