Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Mauritz, B.: A nadapi zeolithek

ZEOLITHE VON NADAP. 553 Krystalle sogar 3 Centimeter erreichen. Dieselben sind sehr selten wasserklar. Begrenzt werden sie durch das Khomboëder und nur selten durch das Gegenrhomboeder ; in einigen den Polkanten parallel laufen­den tiefen Furchen sind die Flächen eines Skalenoëders versteckt, das aber nicht genauer bestimmbar war. Die bisher gefundenen Krystallen sind infolge ihrer Ausbildungsweise der weitern optischen und chemi­schen Untersuchung nicht geeignet. Der lezte Zeolith in der paragenetischen Beihenfolge ist der Des­min, welcher in grossen Massen zu finden ist. Nur sehr selten sind die etwas schöner ausgebildeten Zwillinge zu sehen (Zwillingsfläche c{00l), Fig. 3 in verdrehter Stellung abgebildet), die höchstens eine Dimension von 1*5 mm erreichen. Gewöhnlich sind nur parallelfasrige Garben oder radialstrahlige Kugeln zu finden, an welchen nur die terminalen Flächen ausgebildet sind. Die beobachtete Formen : b - {010} c = {001} m = {110} /' = {îoi} Die chemische Zusammensetzung dieser hellgelb gefärbten Desmin­garben ist die folgende : 1-te Stufe 2-te Stufe SiOa— _ 55-79 % 55-78 % Al tO a 17-05 « 16-70 « Spuren Spuren CaO 7-82 « 7-86 « NaJ) 1-46 « 1-56 « KjO 0-20 « 0-26 « H\O __ _ _ 18-65 « 18-79 « Sa 100-97 100-95 % Strontium fehlt sogar in Spuren. Wegen der Ausbildungsweise sind diese Desmingarben für die optische Untersuchung nicht geeignet. Besonders hervorheben will ich die Thatsache, dass in dem Andesit von Nadap dieselben Zeolithe zusammen vorkommen, die auch in Island eine gemeinsame Paragenese bilden. Das allerletzte Mineral in der Paragenese ist der Calcit ; die gelblich­weissen Krystalle sind Bhomboëder mit dem Symbol /'= —2/f= {0221} ; die grossen Krystalle sind braun gefärbt und undurchsichtig. Häufig zu finden sind Aggregate, die aus paralleler Wiederholung vieler Einzel­individuen bestehen. Es kommen Zwillinge nach e= — »H— (01Ï2] vor, darunter auch Vierlinge ; in diesem Falle sitzt an jeder Fläche des lîhomboëders 2/í in Zwillingsstellung nach [0112} ein anderes Bhom­boëder 2/f.

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