Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
212 "WILHELM GUGLER LANGE; BOUY; BRIQU.). Köpfchen eiförmig; Anhängseldornen 5—9; Stengelblätter weit herablaufend, besonders die unteren ; Pflanze weißfilzig, seltener + verkahlend. var. typica (C. sonchifolia L. sensu stricto; C. sericlis rar. sonchifolia BRIQU. ; C. sj>haerocephala var. sonchifolia FIORI). Köpfchen eikonisch ; Anhängseldornen 5—7 ; Stengelblätter, namentlich die oberen, nur wenig herablaufend; Pflanze grün, selten schwach filzig, rauh, etwas drüsig. Zu var. sericlis gehört f. cruenta (WILLD. als Art; C. seridis var. cruenta BOUT ; WK. et LGE.) mit einfachem, einköpfigem Stengel, viel weniger als beim Typus geteilten Blättern, kleineren Köpfchen und schwächeren Anhängseldornen, zu rar. maritima: f. Jacobi (DUF. als Art), die der vorigen durch ihre nicht oder nur schwach geteilten Blätter entspricht ; ferner gehört zur var. typica die f. Gussonei FIORI (= C. sonchifolia Guss. non L.), welche vom Typus durch das spinnwebigfilzige Indûment abweicht. Vorhanden sind von var. seridis 2 Bg. (kultiviert), von var. maritima 3 Bg. : HUTER, PORTA, RIGO ex itin. Hisp. 1879. No. 282; PORTA et RIGO It. II. Hisp. 1890. No. 251 und von rar. typica 9 Bg., zumeist kultivierte Exemplare. 166. C. sphaerocephala L. —Zu ihr ist C. Malacitana Boiss. als sbsp. zu stellen, da sie sich von ihr nicht nur durch das reichdrüsige Indûment, sondern auch durch die eigentümliche Blattform und den ganzen Habitus ziemlich weit entfernt. Ihr stellt dann die echte LiNNÉ 'sche Pflanze als sbsp. eu-sphaerocephala gegenüber. In C. Corsica GDGR. kann ich nach genauer Prüfung mehrerer Exemplare, welche DEBEAUX bei Bastia sammelte, nichts anderes als eine niedrige Form der typischen Pflanze sehen, die oft der f. brevicaulis der C. pallescens var. Iberica (vgl. sub Nr. 163) im Wuchs entspricht. Sie mag als f. microcephala IBOUY als var.) zur sbsp. eu-sphaerocephala gestellt werden. 1 Auffallend ist die ebenfalls zu letzterer gehörige gelbblütige f. flaviflora FIORI. Vorhanden sind von sbsp. eu-sphaerocepltala 10 Bg. ; dabei: Soc. Dauphin. 1880. No. 2514 und von sbsp. Malacitana 3 Bg. ; dabei: HUTER, PORTA, BIGO ex itinere Hispanico 1879. No. 278 (2 Bg.). 167. C. polyacantha W. — 4 Bg. ; dabei: PORTA et RIGO IT. IV. Hisp. 1895. No. 291. 168. C. aspera L. — Unter diesem Namen verstehe ich einen, 1 NB. Zwei Exemplare der genannten Exsikkaten haben übrigens sehr große Köpfe.