Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 189 bald gelbe Blütenfarbe (in den Exsikkaten von HUTER und PORTA als a ) lutescens und ß) purpurascens bezeichnet) sowie der Wechsel der Köpfchengröße und des Blattzuschnittes, außerdem noch das nicht seltene Auftreten von dornigen Endfransen der Hüllschuppen, welche unzweifel­haft auf die Beteilung einer C. rupestris var. armata KOCH hinweisen. Vorhanden sind 10 Bg. ; dabei : Fl. exs. Austr.-Hung. No. 969 (3 Bg.). 121. C. Prolongoi 1 Boiss. — 3 Exemplare auf einem Bogen, dabei : HUTER, PORTA, RIGO ex itin. Hisp. 1879 No. 275; PORTA et RIGO Iter IV. Hisp. 1895 No. 295. 122. C. filiformis Viv. — 2 Bg. 123. C. Oliveriana D. C. — Die No. 123-130 incl. des NYMAN' sehen Consp. umfassen die erste Gruppe der Untersektion Euacrocentron, deren Angehörige stets rot blühen. Ihre Synonymie wurde namentlich durch die vielfachen Verwechslungen einzelner ihrer Glieder mit der in Europa nicht vorkommenden C. eryngioides LAM. erschwert. Die Feststellung ihrer Arten ist vornehmlich BOISSIER und HELDREICH ZU danken. Auf der von ihnen geschaffenen Grundlage baute namentlich HALÁCSY weiter, dessen im Consp. Fl. Graec. aufgezählte Arten jedoch vielfach zu eng begrenzt erscheinen, so daß einige bei genauer Prüfung der Konstanz ihrer Unterscheidungsmerkmale von der jeweiligen nächstverwandten Art nicht mehr aufrecht zu halten sind. Wohl unbestreitbare Typen stellen in der vorliegenden Gruppe folgende Arten dar: C. Oliveriana D. C. (bei NYM. NO . 123), C. ebenoi­iles HELDR. (NO . 130); C. Achaia Boiss. et HELDR. (NO . 124); C. re­denipta HELDR.; C. Laconica Boiss. (No. 126); C. psilacantlia Boiss. et HELDR. (NO . 125) und C. Graeca GRSB. (NO . 129 als Varietät der C. Cec­cariniana Boiss. et HELDR.). Von den bei NYMAN aufgeführten Pflanzen­formen bleiben sonach nur noch C. Sjauneri Boiss. et HELDR. und C. Guirciardii Boiss., zu welch' letzterer C. Minoa HELDR. als sbsp. gestellt wurde. Nach allem, was ich an Exsikkaten sali und den — üb­rigens sehr genauen — Literaturangaben entnehmen konnte, stimmen diese drei «Arten») 2 in allen wesentlichen Punkten überein. Sie grup­pieren sich um C. Guirciardi Boiss. so, daß C. Sprunen Boiss. et HELDB. als besonders kräftige, von diesem Typus außerdem nur durch geringe Verschiedenheit der Blattform ganz wenig sich entfernende Form, C. Minoa HELDR. als niedrigere Form mit weniger geteilten Blättern sich ihr anschließen. Wie nahe dieser Formenkomplex der C. Graeca GRISB. steht, beweist die C. Haldcsyi DÖRFL., deren genaue Beschrei­1 WK. und LGE. Prdr. Fl. Hisp. schreiben : C. Prolongi. 2 HALÁCSY 1. c. führt auch die C. Minoa HELDR. als eigene Art auf.

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