Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DI E CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NA 'I lONALMUSEUMS. 185 plant. Transs. als var.), solche mit sehr schmalen f. tenuisecta (SCHUR 1. c. als var.); eine niedrigere Form höherer Standorte ist f. subalpina (SCHUR 1. c. als var.). Gelbblühende Stücke entsprechen der C. calo­cephala W. ; sie können als f. flava (D. C. Prodr. als Varietät der C. , caloeephala ; MALY Enum. plant, phan. imp. Austr. als Varietät der atropurpurea) bezeichnet werden. In Gärten finden sich noch zwei Farbenspielarten : /'. mixta (D. C. Prodr. als Varietät der C. caloce­phala) mit gelben, an der Spitze roten und /'. carnea mit fleisch­roten Blüten. Eine einzige Varietät entfernt sich etwas weiter vom Typus; dies ist die C. atropurpurea var. diversifolia MURB. Beitr. z. Fl. v. Südb. u. d. Here. Durch ihre im Vergleich zu typischer atro­purpurea bedeutendere Fransenlänge neigt sie etwas zu Kotschyana; HAYEK führt sie als eigene Art : C. Murbeckii HAY . auf, ebenso MALY (Vhdl. zool. bot. Ges. Wien LIV [1904]) als C. heterotoma BORB.; BECK zieht sie in der Fl. v. Siidbosn. u. d. Here, zur Kotschyana , VELENOVSKY in der Fl. Bulg. wieder zu atropurpurea. Sicher ist sie ein nichthybri­des Mittelglied der beiden genannten Arten und kann wegen ihrer geographischen Verbreitung (bis jetzt nur in der Herzegovina und in Bosnien) als Basse gelten ; sie hat den Namen var. heterotoma BORR. (Ost. bot. Z. XLI. p. 354) zu führen. Meistens werden die Blätter der C. atropurpurea als glatt angegeben, doch sind Stücke mit rauhem bis sehr rauhem Blattrand nicht eben selten ; viel weniger häufig sind solche, bei denen die Stachelchen auch auf die Blattfläche übergehen. Vorhanden sind 62 Bg. ; dabei : HEUFFEL et WIERZBICKI Fl. Ban. No. 27; M. FUCHS Hb. norm. fl. Transs. No. 44; -T. v. KOVÁTS Plant, rar. Imp. Austr. No. 160; Fl. ex. Au.-Hung. No. 974 in 2 Exemplaren, jedes 2 Bogen von verschiedenen Standorten enthaltend. Ungefähr 43 Exemplare sind als typisch zu bezeichnen, wenn sie auch manchmal durch Verbreiterung oder Versclimälerung der Blattzipfel + zu /'. lati­secta, resp. /'. tenuisecta neigen ; zu ersterer wurden 7, zu letzterer 2 Bg. gestellt. Ein Bogen wurde mit Vorbehalt zu f. subalpina gezogen, er enthält von JANKA in Mazedonien gesammelte Exemplare, die durch kleine Köpfchen — etwa von jacea-Größe — stark auffallen. Ein Exem­plar ist var. heterotoma ; es wurde von VANDAS auf der Velez-Planina gesammelt. Der /. flava gehören 6 Bg. an. 118. C. Orientalis L. — Ich fasse diesen Formenkreis im Sinne FISCHER'S und MEYER'S auf. Diese stellen 3 Varietäten auf: braehylepis, coelolepis und macrolepis. Erstere stellt sicher die typische Form der Pflanze d. h. die echte LINNÉ 'sche Pflanze dar. 1 Die var. coelolepis FISCH. 1 Vgl. FISCHER et MEYER Index VII. Petrop. p. 44. No. 617.

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