Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

12-2 WILHELM GUGLER 96<?. C. Carratracensis LGE. — Vgl. sub No. 93. Vorh. 2 Bg. : H UTER . PORTA BIGO ex it. Hisp. 1879. No. 284; PORTA et RIGO It IV. Hisp. 1895. No. 292. 97. C. Willkommii Sz. BIP . — Wurde als Varietät der C. tenuifolia DUF. sub No. 93 besprochen. 98. C. resupinata Coss. — "Wie No. 97 ! vide sub No. 93. 99. C. prostrata Coss. — Wie No. 97 ! vide sub No. 93. 100. C. ovina PALL. — 1 Bg. (aus Europa, vgl. Teil H. sub Cen­taurea Nr. 16): A. CALLIER Iter Taur. 1900 Nr. 646. — Eine pappus­lose Abänderung dieser Art ist f. caprina (STEV. pro specie). 101. C. Besseriana D. C. — Die Synonymie dieser Pflanze liegt sehr im argen; deshalb dürften folgende Aufklärungen interessieren. C. tenuiflora D. C., C. fastigiata (MOR.) (ap. D. C. pro var. C. te­nu iflorae) mh. und C. Besseriana D. C. sind gewissermaßen Ubergangs­glieder von C. ovina PALL. ZU C. virgata LAM. Ich halte sie für drei genügend charakterisierte Arten. Unter ihnen hebt sich Besseriana durch die nur auf die Spitze des Anhängsels beschränkte Fransung leicht ab ; sie erinnert durch den breiten häutigen Anhängselrand an C. arenaria M. B.. respektive noch mehr an kleinköpfige, extrem aus­gebildete Stücke der C. ovina PALL. C. fastigiata mh. ist habituell durch ihre steifaufrechten Aste und ihr daher besenartiges Aussehen sehr auffallend: die Anliängselfransung ist bei ihr sehr ausgeprägt, dasHiiutchen am Anhängselgrunde deshalb klein. C. tenuiflora D. C. hat + büschelig gehäufte Köpfe an kurzen, wieder stark verzweigten Asten, bezüglich der Fransung und Ausbildung des häutigen Anhängselrandes hält sie etwa die Mitte zwischen C. Besseriana und C. fastigiata ; ihre Anhängsel sind deutlich zugespitzt und auch die Endfranse ist deutlich dornig ; die Angabe in DE CANDOLLE'S Prodromus «spinula minima» erscheint etwas übertrieben. Diese Art kommt der C. virgata LAM. am nächsten, ist jedoch von ihr durch den kurzen Enddorn der Anhängsel und die am Grunde breiten, nicht zylindrischen Köpfchen sofort zu unterscheiden. BESSER sammelte in Podolien Centaureen, die er 1 als C. virgata LAM.? C. ovina Cat. h. Crem. 1816. p. 34 bezeichnete. Solche von ihm als ovina bezeichnete Stücke erklärte M. BIEBERSTEIN 2 für die echte C. paniculata germanica ; unter letzterer hat man wohl nach den neueren Forschungen nicht die Rhenana (BOR.), sondern C. maculosa LAM. sbsp. micranthos (GMEL.) ZU verstehen. Ein von BESSER in Podolien 1 W. BESSER: Enumeratio pl, in Volh., Poilol., gub. Kijov., Bessarab. etc., coll., Vilnae 18-22. p. 35. 2 W. BESSER 1. c. p. 76.

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