Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 175 und PORTA et BIGO ex itin. III. Hisp. 1891. No. 609 (Als C. monlicola Boiss., mit typischen Exemplaren dieser Art gemischt). var. Willkommû. 1 Bg. 94. C. monticola Boiss. — Über die Kennzeichen dieser konstanten Art vergleiche sub No. 93. Vorh. sind 7 Bg., dabei : HUTER, PORTA, BIGO ex itin. Hisp. 1879. No. 285 (als a) pallida; diese Varietätsbezeichnung muß wegfallen, da sie die normale Pflanze kennzeichnet, und kein Gegensatz vorhanden ist; 2 Bg.); No. 286 (als G. Nevadensis Boiss., gemischt mit C. lenuifolia DUF. var. Boissicri (D. C.) HUTER f. pseudomonticola mh. ; ein anderer Bg. der gleichen Nummer enthält nur letztere Form vgl. sub No. 93) und PORTA et BIGO It. III. Hisp. 1891. No. 609 (ebenfalls mit der f. pseudomonticola der C. tenuifolia DUF. gemischt). 95. C. leucophaea JORD. — Über die systematischen Beziehungen dieser Art 1 oder besser dieses Formenkreises zu der C. Gallica und C. maculosa wurde schon unter No. 81, resp. No. 89 gesprochen. In der Umgrenzung dieser Gruppe, die B RIQUET und B OUT als sbsp. der C. paniculata L. aufführen, kann ich mit beiden Forschern nicht übereinstimmen. B RIQUET stellt zu ihr auch C. Hanryi (JORD.) und C. coeridescens W., zwei Pflanzen, die — wie oben ausgeführt sicher zu C. Gallica gehören, zu deren Unterart eu-Gallica alle Stadien von Übergängen vorhanden sind. BOUY reiht ihr die C. Vallesiaca JORD. an, welche der typischen C. maculosa äußerst nahe stellt, trennt aber ferner C. paltidida BOUY und C. ochrolopha COSTE als eigene Unterarten der C. j/aniculata. L. von ihr ab ; auch die Erhebung des C. Rcuteri BCHB. FIL . zur Basse der leacophaea erscheint weder systematisch noch geographisch gerechtfertigt. Die in folgender Tabelle und der dieser sich anschließenden Besprechung fixierten Formen der C. leucophaca JORD. sensu lato sind namentlich durch folgende Merkmale charakterisiert : durch wenig geteilte obere Blätter, stets ± breite Blattzipfel, die meist mittelgroßen Köpfchen, die meist weder so rundlich wie bei C. maculosa noch so gestreckt wie bei C. Gallica sind, die schwachen Nerven der Hiillsehuppen, die Kürze des Pappus, der meistens etwa gleich dem vierten Teil der Achänenlänge ist. die wenig auffällig gefärbten, meist nicht sehr großen, mit zahlreichen Fransen versehenen Anhängsel sowie den verhältnismäßig kräftigen Wuchs. Daß bei der nahen Verwandtschaft zur G. maculosa und Gallica Übergangsformen zu diesen, wenigstens hinsicht1 Charakteristisch ist die Bemerkung in RCHB. FIL.'S Icon. XV. p. 33: «Planta distinetissima, ubi semel intellecta semper denuo agnoscenda».