Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 127 Blattform 2. angustifrons. Alle Blätter fiederteilig ; Abschnitte schmal bis sehr schmal; Endlappen nicht auffällig größer; Blattform 3. Iieterophylla. Blätter zum Teil ungeteilt oder nur schwach gelappt; Blattform 4-. integrifolia. Alle Blätter ungeteilt oder schwach gelappt. Auf diese Tabelle wird im Folgenden kurz mit Bemerkungen wie: «Blattform 2» etc. Bezug genommen werden. A) L a) C. en-scabiosa (subspecies). 1. a) a) vulgaris KOCH Syn. ed. II. (varietas). Hieher gehört auch die JOBDAN'sehe Art C. calcarea. die durch größere Köpfchen, breiteren Anhängselsaum und längere Fransen einen deutlichen Übergang zur var. alpina bildet. 1 Die ferner angegebene, etwas bedeutendere Pappuslänge scheint mir eben so wenig wie der von RCHB. FIL . dargelegte Unterschied der Griffelforaien von Bedeutung. Ich möchte dieser Form eine etwas größere Be­deutung zuerkennen wie den übrigen hieher gehörigen, da sie auch unabhängig von der Meereserhebung sich mitten zwischen den normalen Pflanzen der Ebene findet und bezeichne sie des­halb als subvarietas, der dann als gleichwertig das typische Vorkommen als subvar. genuin a gegenübersteht. sbvar. genuina. Bei Schattenformen werden die Blätter unter gleichzeitiger Verbreiterung ihrer Zipfel fast oder mit An­nahme des stets + rauhen Bandes völlig glatt ; solche For­men sind am besten als f. calvescens CEL. ( ?= C. coriacea W. K. 2 und C. scabiosa var. coriacea- KOCH et aliorum) zu bezeichnen. Eine etwas niedrigere Unterform derselben ist sbf. sublucida (BOBB. vgl. oben ! ; C. collicola und wohl auch C. brevis GDG. Fl. Lyonn. non exs. Wegen der Nichtübereinstimmung der Be­schreibung mit Originalen glaube ich letztere Namen vernach­lässigen zu dürfen). Nur verhältnismäßig selten sind Stücke mit ganz kahlen Hüllschuppen, meist sind sie von einem lockeren, spinnwebigen Filz zum Teil bedeckt ; wird dieser ± auffallend dicht, so liegt die f. cretacea WOERLEIN : î vor ; zu ihr sind am besten vielleicht als Unterformen zu stellen : sbf. neglecta (= C. neglecta W. = C. scabiosa var. neglecta RCHB. Fl. exc.) mit lila gefärbten Blüten, sbf. Grillii (PAOLUCCI ap. FIORI e PAOLETTI FL. analit. d'Ital. als f.) mit graufilzigen 1 Vgl. BRIQUET l. c. p. 133 f. 2 Vgl. KOCH Syn. ed. II. p. 485 und die genauen Ausführungen HAYEK'S 1. c. p. 624, 628 f. und 632 ; sowie Anhang sub No. 49. 3 Blattform, Indûment, Blütenfarbe und Wuchs stehen mit der angeführten Schuppenbekleidung in keinem erkennbaren Zusammenhang, deshalb wurde der WÖRLEIN sehe Name (Fl. d. Münch. Thalebene) vorangestellt, die 4 folgenden sollen stets noch bestimmte andere Merkmale aufweisen.

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