Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 125 und BOISSIER'S Flora Orientalis schließen lässt. Diese im Orient weit verbreitete, auch nach Afrika übertretende Form ist sicher eine gute Basse ; wegen der verhältnismäßigen Konstanz der auffällig kurzen Fransen scheint sie mir ebenso wie Badensis den Bang einer sub­species zu verdienen. Durch die stark vergrößerten, in der Mitte dunklen und am Rande hellen und rauschenden, fast jacea-ähnlichen Anhängsel der inneren (oberen) Hüllschuppenreihen erscheint die auf Ungarn beschränkte C. Sadleriana JANKA als eine von den übrigen sccibiosa-Formen auf­fällig verschiedene Pflanze. Es dürfte deshalb und besonders wegen des Alleinvorkommens gut ausgeprägter Formen an mehreren allerdings beschränkten Stellen Ungarns ihre Bewertung als Unterart, die sich hier mit einer geographischen Basse deckt, gerechtfertigt erscheinen. Gar nicht selten zeigt sie aber — dies spricht stark gegen ihr Arten­recht — das erwähnte Hauptmerkmal in recht undeutlicher Ausbildung. So war ich mehr als einmal bei der Bevision des großen Materials der Budapester Herbarien genötigt, Bezeichnungen wie «Übergang zu sca­biosa » etc. anzuwenden. 1 Hier sei nur noch bemerkt, daß sich weder bezüglich der Köpfchengröße noch hinsichtlich der Rauhigkeit der Blät­ter konstante Angaben machen lassen. Auch finden sich Stücke mit kleinen Dornen an den Anhängseln der unteren Hüllschuppenreihen. Den vorstehenden Ausführungen gemäß ergibt sich folgende Über­sicht : Bestimmung stab eile der wichtig even Formen der Centaurea scabiosa L. sensu lato. A) Anhängsel der inneren Hüllschuppenreiben nicht vergrößert, wenig her\ or­tretend, einfarbig. I. Fransen der Anhängsel + lang, stets deutlich. a) Blätter ± rauh, namentlich am Rande und auf den Nerven der Unter­seite. Blattabschnitte nur selten gleichmäßig schmal und ganzrandig. C. en-scabiosa (subspecies). 1. Dunkler Anhängselrand die Nägel nur zum Teil verdeckend; Hülle deshalb stets ±_ deutlich schwarz und grün gescheckt ; Fransen nicht auffallend lang (selten über 3 mini. H ) Endfrnnse der Anhängsel nicht dornig. a. Schwarzer Anhängselrand ziemlich breit (immer über 1 mm); Blätter meist auch oberseits stark rauh. __ var. vulgaris KOCH. 1 Vgl. dagegen HAYEK 1. c. p. 637.

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