Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DI E CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIONALMUSEUMS. (i l bleibenden dichten weißen Filz des Stengels und der Blätter, sowie das stets + deutliche Hervortreten der Hüllschuppen zwischen den An­hängseln unterscheiden läßt. ROUY 1 vereinigte zuerst die drei genannten Pflanzen. C. Aemilii ist bei ihm Rasse, C. Jordaniana Unterart der C. procwnbens. Übersicht der Varietäten der C. procwmbens BALB. sensu lato. A) Anhängsel entfernt, die Schuppen sehr deutlich hervortreten lassend, kurz, nach auswärts gebogen ; Blätter stengelumfassend, schwach oder nicht drüsig _ — ~~ .... _ .... var. typica. B) Anhängsel etwas mehr genähert, doch die Schuppen noch deutlich hervor­treten lassend, lang, völlig zurückgekrümmt ; Blätter mit verschmälerter Basis, nicht stengelumfassend, schwach oder nicht drüsig. var. Jordaniana (G. G. als Art). ('. ) Anhängsel genähert, die Schuppen wenig hervortreten lassend, lang, völlig zurückgekrümmt ; Blätter stengelumfassend, namentlich oberseits reich­drüsig var. Aemilii (BRIQU. als Art). Vorhanden sind von var. typica 1 und von var. Jordaniana 2 charakteristische Exemplare. 32. C. trichocephala M. B. — Den Hauptmerkmalen, sowie dem ganzen Habitus nach steht die typische C. trichocepliala etwa zwischen C. indurata JKA. und C. hyssopifolia VAHL. ; die auffallende, breit­bliittrige var. I al i folia Boiss. dagegen ist der typischen C. jjectinata L. recht ähnlich. Das Zentrum ihrer Verbreitung hat C. trichocephala in Südrußland, von da erstreckt sie sich östlich bis Persien, westlich bis Ungarn. H AYEK glaubt, daß die ungarische, von SIMONKAI hieher gestellte Pflanze eine eigene Art: C. Simonkaicina H AY . sei, die sich von der «äußerst ähnlichen» C. trichocephala durch längere, weniger rötliche Köpfchen und einen kürzeren Pappus unterscheiden soll. Die Köpfchen­streckung hängt nun aber unbedingt mit der Üppigkeit der ganzen Pflanze zusammen. So sah ich von Südrußland eben solche ± schmäch­tige Exemplare mit gestreckten Köpfchen wie die ungarischen Stücke ; andererseits jedoch sammelte BECKER bei Sarepta in Vertiefungen der Steppe im Lehmboden kräftige Exemplare mit mehr rundlichen großen Köpfen. Die so äußerst charakteristische rötliche F'ärbung der Anhängsel findet sich ebenso ausgeprägt bei ungarischen Stücken wie bei solchen aus Südrußland und dem Kaukasusgebiet. Auch der Unterschied der 1 Fl. de Fr. IX. p. 130 f.

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