Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Méhely, L.: Zur Lösung der Muralis-Frage (Vorläufige Mittheilung)
88 L. v. MÉHEL.Y rie i wis KOLOMB., Lac. oxucephala D. À B. Lac. his / aniea STEIND. und Apó thy a 1 capj adocica WEBN. (= Lacer ta capj adocica WERN.).Rein pyramidocephal sind : Lacerta tiliguerta GM., Lac. fiumana WERN.. Lac. jonica LEHRS, ÍMC. peloponcxiaca BIBR., Lac. Lilfordi GTHR, Lac. taurica BALL. und Lac. Jacksonii BLGR. Eine Mittelstellung nehmen ein : Lacerta anatolica WERN., Lac. Danfordii GTHR, Lac. graeca BEDR. und Lac . reticulata BEDR. (= Lac. Bedriagae CAM .), bei denen die häutige Fontanelle der Lamina superciliaris bei adulten Männehen schon nicht immer vorhanden ist, ferner: Lacerta laevis GRAY, Lac. mur ah s LAUR.. Lacerta praticola EVERSM., Lac. vivij ara JACQ. und Lac. Bodlgeri mihi, die im erwachsenen Zustand wohl eine vollkommen verknöcherte Lamina superciliaris besitzen, aber ihr Schädel doch mehr platy- als pyramidocephal genannt werden kann. Betreffs des Schädelbaues besteht demnach eine grosse Mannigfaltigkeit. da die eine Art eine bereits mehr fortgeschrittene Entwickelungsstufe erreicht hat als die andere, soviel ist aber gewiss, dass eine jede Art durch unverkennbare Charaktere des Schädelbaues gekennzeichnet wird, die mitsamt den Eigenschaften des Schuppen- und Farbenkleides nicht nur eine systematische Trennung der einzelnen Formen ermöglichen, sondern auch deren phyletische Herkunft und ihre Entwickelungslinien klar veranschaulichen. ERKLÄRUNG DER TAFEL III. Fig. 1. Lacerta reticulata BEDR. Schädel eines halberwachsenen C? von Vizzavona (Corsica), von oben. Vergr. 4. Fig. 2. Lacerta fiumana WERN. var. goriciensis mihi. Schädel eines alten cf vom Monte santo bei Görz, von oben. Vergr. 4. Fig. 3. Schädel von Fig. 1, von hinten. Vergr. 6*5. Fig. 4. Schädel von Fig. 2, von hinten. Vergr. 6-5. Fig. 5. Lamina superciliaris von Fig. 1, mit dem freigelegten Supraorbitale. so I — so n = Supraoculare I —IV, sor = Supraorbitale, sc = Supraciliare. Vergr. 6. Fig. 6. Lamina superciliaris von Fig. 2, mit dem freigelegten Supraorbitale ; so —so l v = Supraoculare I —IV, sor — Supraorbitale, sc 1 —sc 3 — Supraciliare 1—2, sc c = Supraciliare complementare, rc = Retrociliare. Vergr. fi. Fig. 7. Die beiden Postfrontalia von Fig. 1, mit dem Paraquadratum, freigelegt; pf x = das innere, pf 2 = das äussere Postfrontale, pqu — Paraquadratum. Vergr. 6. Fig. 8. Die freigelegten beiden Postfrontalia (p^—pfa) von Fig. 2, mit dem Paraquadratum (p</u). Vergr. 6. 1 Die Diagnose dieser Gattung wurde von mir in : Pótfüzetek a Természettudományi Közlönyhöz, Budapest, 1907, LXXXV—LXXXVI. Heft, p. 26 publiciert. 2 Allem Anschein nach gehört in die Gruppe der platyceplialen Arten auch Lacei'ta monticola BLGR ( = Lac. muralis var. monticola BLGR), die ich aus eigener Anschauung nicht kenne.