Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini

monographie der cychrini. 107 rande (s. metacox. anterior oder S 3) und seltener eine dritte am me­dialen Rande kurz vor der inneren Hinterecke (s. metacox. posterior oder S 4) ; vide fig. 7. Das Schildchen liegt, fast ganz vom hinteren Rande des Hals­schildes bedeckt, grösstenteils vor der Basis der Flügeldecken, nur wenig sich zwischen diese einschiebend. Die Flügeldecken umfassen mit ihren ungewöhnlich breiten und hinter der Schulter gerundet erwei­terten Epipleuren den Hinterleib vollständig und sind an der Naht mit­einander verwachsen ; daher fehlen die Flügel gänzlich. G. HORN schreibt (Tr. Am. Ent. Soc. IN, July 1881, pag. 107) «Elytra not margined at base. » Dies stimmt wohl in Bezug auf die Arten der Gattung Cychrus, aber gar nicht auf sämtlich Arten der Gattungen Scaphinotus und Sphaero­de i us, wiewohl auch bei diesen jener Charakter lange nicht so deutlich hervortritt, wie zum Beispiel bei den Xebriini. Bei den vorhergenannten Gattungen findet sich, bald mehr bald weniger ausgeprägt, von der winkligen Ausbuchtung des Aussenrandes kurz vor dem Ansatz der Flügeldecken — auch ein den sämtlichen Cychren Amerikas eigener Charakter, der sich nur ausnahmsweise bei europäischen Arten wieder­findet — ausgehend eine geschwungene, quer über die Basis der Flügel­decken bis zum Schildchen oder unterhalb desselben bis fast zur Naht verlaufende Leiste, die genau der sonst geraden Basalquerleiste sehr vieler Carabiden-Triben entspricht. Längs des Seitenrandes oberhalb der Flügeldeckenrinne stehen Borstenhaare — series umbilicata — teils in einfachen, fast ver­schwindenden Grübchen, teils in warzen- oder ringförmigen Erhöhungen, die ziemlich gleich weit von einander entfernt oder an der Schulter und vor der Spitze näher zusammengerückt sind und in der Mitte in grösseren Abständen stehen, in selteneren Fällen hier geradezu fehlen. Die tiefe Umrandungslinie der Epipleuren parallel zum freien Rand verliert oft bei und vor der Schultererweiterung an Schärfe und Deutlichkeit ; die Epipleuren selber verengern sich nach hinten, um noch vor der Spitze gänzlich zu verschwinden. Das Abdomen besteht aus G freiliegenden Segmenten ; die letzten 3 haben nur selten Ventralfurchen quer hinter ihrem Vorderrande — strigse ventrales (Fig. 7) ; die Segmente 3—5 bei Cychrus und Scaphinotus f 4 und 5 bei Sphaeroderus zeigen jederseits der Mitte meist nur 1 Borstenpunkt, seltener 2—3 — puncta ordinaria. Das G. oder Analsegment trägt jederseits neben der Spitze eine oder mehrere Borsten, deren Zahl bei den eigentlichen Cychren vielfach un­regelmässig schwankt, bei den Scaphinotus- und Sphacroderus-Arteii allermeist constant und oft in den Geschlechten verschieden ist: Anal­seten — setje anales — abgekürzt S.4 — siehe Fig. 7. Eine andere,

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