Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

196 d i j. c. h. de meijere derrand nicht erreichen, etwa wie bei der vorigen Art, aber schmäler. Thorax und Hinterleib oben zerstreut kurz schwarz behaart. Schildchen mit vier Bandborsten. sonst nackt. Vorderbeine sammt Hüften gelb, die Schienen und die Tarsen graulich ; Schenkel nur aussen etwas verdun­kelt. Hintere Beine grau, die Tarsen jedoch bis auf die Spitze gelb. Flügel relativ schmal, graulich, um die Längsadern ein verwasche­ner dunkler Saum ; Adern relativ dick, schwarzbraun. Hintere Querader kürzer und weiter vom Bande entfernt als bei der vorigen Art, etwas mehr als halb so lang wie diese Entfernung. Etwas vorbei der hinteren Querader wird die fünfte Längsader sehr schwach, erreicht jedoch voll­ständig den Band. Schwinger gelbweiss, der Knopf verdunkelt. Körperlänge 3 mm. ; Flügellänge 2 "5 mm. Die Art ist mit der vorigen, auch in Bau und Färbung des Kopfes, sehr verwandt, zeichnet sich jedoch durch geringere Grösse, durch viel schmälere Gestalt, durch die schwarzen Fühler, durch die zum Theil grauen Beine sofort aus. Xeu-Guinea: Seleo. Berlinhafen ( BÍRÓ , 1896). 3. Oscinis lutea n. sp. Von schmaler Gestalt; ganz glänzend rothgelb; das Stirndreieck zeichnet sich durch grösseren Glanz aus und erstreckt sich bis über die Mitte der Stirne. Letztere am Bande mit einigen Härchen, sonst fast nackt. Beim cf die Fühler ganz gelb ; beim j das nicht grosse, runde dritte Fühlerglied schwarz ; die dünne, nackte Fühlerborste schwarz. Untergesicht und Backen weisslich, letztere sehr kurz ; Büssel bräunlich­gelb, Saugflächen kurz, Taster weisslichgelb ; von den Borsten am Mund­rande ist die obere ziemlich lang. Die gekreuzten Postverticalborsten deutlich erkennbar. Thorax mit drei Paar Dorsocentralborsten ohne weitere Behaarung ; Schildchen am Bande mit vier Borsten, die äusseren kurz. Hinterleib mit kurzer heller Behaarung. Flügel lang und schmal, den Hinterleib weit überragend, die zweite Längsader ziemlich lang und gerade, ihre Spitze der dritten etwas mehr genähert als der ersten, die dritte und vierte ganz gerade und parallel. Kleine Querader unter der Spitze der ersten Längsader, nur wenig jen­seits der Mitte der Discoidalzelle. die Entfernung der Queradern so gross wie der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Hintere Querader kurz, nur halb so lang wie letzterer Abschnitt. Der letzte Abschnitt der dritten Längsader 2'5-mal so lang wie die Ent­fernung der Queradern.

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