Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

IV. ANNALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI. 1906. ÜBER EINIGE INDO-AUSTRALISCHE DIPTEREN DES UNGARISCHEN NATONAL-MUSEUMS, BEZ. DES NATUR­HISTORISCHEN MUSEUMS ZU GENUA. Von Dr. J. C. H. DE MEI.TERE. (Taf. II.) I. SEPSIDEN AUS DEM INDO - AUSTRALISCHEN GEBIETE. Das namentlich durch die Forschungsreisen des Herrn BÍRÓ sehr bereicherte Budapester Museum enthält auch von der Familie der Sepsi­<len ein nicht unansehnliches Material. Dasselbe wurde namentlich in Neu-Guinea. zum Theil auch in Vorder-Indien, auf Ceylon und bei Sin­gapore erbeutet. Ausser einem von mir nicht näher in Betracht gezogenen Exemplar einer Piophila-Art aus Neu-Guinea konnte ich alle in die Gattung Sepsis unterbringen. Erfreulicher Weise waren mehrere Arten durch eine ganze Reihe von aus verschiedenen Gegenden Südost-Asiens stammenden Exemplaren vertreten, was die Anfertigung wirklich charakteristischer Artbeschrei­bungen sehr erleichterte. Es ergab sich dabei, dass auf die Körperfarbe kein zu grosses Gewicht zu legen ist. Manche Arten sind in dieser Hinsicht sehr variabel, indem die gelbe Farbe in denselben eine sehr verschiedene Ausdehnung zeigt. Von viel grösserer Bedeutung ist die Farbe der Brustseiten. Dieselben sind bald in der unteren Hälfte, somit auch die Sternopleuren. ganz weiss bestäubt, bald zeigt der vordere Theil der Sternopleuren nur oben einen breiten, weiss bestäubten Saum, während sie daselbst unten ganz glänzend sind. Dann ist darauf zu achten, ob sich zwischen der Behaarung des Hinterleibes vor den Einschnitten stärkere Borsten finden, was bei recht vielen Arten der Fall ist. Bisweilen finden sich 2 ebensolche am männ­lichen Hypopyg. Auch die Anzahl der Dorsocentralborsten variiert ; es finden sich bald 2 Paare, bald ist nur das hintere Paar vorhanden. Auch das Flügel­geader, so besonders die Lage der kleinen Querader und die relative Länge der hinteren Querader bietet ziemlich zuverlässige Merkmale ; des­gleichen die Beborstung der Beine.

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