Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Madarász, J.: Über neue Formen von Halcyon smyrnensis und Alcedo ispida

D' JULIUS VON MADARÁSZ Flügel und Schwanz sind bei seitlicher Beleuchtung eher ultramarin- als kobaltblau, bei darauffallendem Lichte ist der Mantel ähnlich wie bei H. saturatior (ohne grüne Beimischung), der Schwanz und die Flügel jedoch entschieden in's Ultramarine spielend kobaltblau, während die­selben bei II. saturaiior sowie auch bei den oben erwähnten beiden Formen (H. generosa und smyrnensis) bei darauffallendem Lichte grünlich erscheinen. Länge ca. 26. Flügel 12. Schwanz 8. Schnabel 6. Tarsus 1'5 cm. Von dieser blaugefärbten Form steht mir ein <j> zur Verfügung, welches von LUDWIG BÍRÓ in Singapore am 17. October 1897 erlegt wurde. 3. Alcedo margelanica. Beschreibung: Das <f ist ähnlich wie A. ispida L.. jedoch mit ganz kobaltblauer Bückseite. Die Schulterfedern (bei A. ispida immer dunkel meergrün) sind kaum dunkler als die Mitte des Bückens ; Flügel kobalt­blau mit helleren Flecken, die hellen Flecke des Oberkopfes sind sehr breit, so dass der Scheitel im Vergleiche zu A. ispida beinahe einfarbig hell kobaltblau erscheint; der helle Fleck an den Seiten des Halses ist nicht weiss, sondern weisslich-falil und weicht bei schräger Ansicht kaum von der braunen Färbung der Ohrendeckfedern ab. Die Unterseite ent­spricht derjenigen von A. ispida. Länge ca. IG, Flügel 7"4, Schwanz 4. Schnabel 3*6 cm. In cler Sammlung des Ungarischen National-Museums befindet sich ein E? dieser neuen Form, welches von M. HARMS in Ferghana. Margelan am 8. Mai 1900 erlegt wurde. (Separatim editum die 25. Januarii 1004-)

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