Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai
Di ANTON KOCH der Hernalser Ziegelfabrik : 5. Clinus gracilis STEIND., 6. Sphyraena viennensis STEIND.. 7. Caranx carangopsis HECKEL, 8. Scorpaenopterus siluridens STEIND., 9. Clupea elongata STEIND., 10. Clupea melettaeformis STEIND.. 11. Gobius viennensis STEIND.. 12. G. elatus STEIND., 13. G. oblo ngus STEIND. und 14. PI i yds Sues si STEIND. d) Nach Dr. K. GORJANOVIC-KRAMBERGER 1 aus dem Congerientegel der Rákoser Ziegelfabrik: 15. Clupea hungarica KRAMB. Somit beträgt die Zahl der im einstigen unterpliocänen pannonischen Binnenmeer gelebten Fische mit den von mir nachgewiesenen Beocsiner Arten zusammen, bereits 20. Da ihr allgemeine Charakter vorwiegend ein mediterranmariner ist, so ist es klar, dass das einstige pannonische brackische Binnenmeer mit dem damaligen Mittelmeere noch in irgendwelcher Verbindung gestanden war. B) Beschreibung der Fischreste aus dem oberpannonischen schlammigen Sand im liangenden des Cementmergels. Pycnodus sp. ind. (Taf. VI. Fig. 8.) Diese Schichten haben sich ebenso, wie der darunter lagernde Cementmergel, nach Zeugniss der zahlreichen Reste von Mollusken, deren Verzeichniss ich in meinem oben erwähnten vorläufigen Berichte mitgetlieilt habe, in der Ufernähe des brackischen Binnenmeeres abgelagert. Gegen die Docke der ca. 20 m. mächtigen Sandablagerung, wo auch schon kleine Kieseln dicht beigemengt sind, fand ich ein einziges Exemplar eines bohnenförmigen Pflasterzahnes, welchen ich in meinem vorläufigen Berichte geneigt war für den Schlundzahn eines Fisches aus der Familie Labridae zu halten. Nach näherer Untersuchung aber kam ich zur Uberzeugung, dass auch dieser nur der Pflasterzahn irgend eines Ganoiden sein könne, und es scheint mir am wahrscheinlichsten, dass es ein Pycnodus-Zahn ist, welcher hier ebenfalls nicht auf seinem ursprünglichen Lagerorte sein kann, sondern im oberpliozänen Alter ebenso eingewaschen wurde, wie die damit vorkommenden Kieseln, und zwar aus irgend einer älteren Ablagerung der Fruskagora. Weil aber im oberen Theil des Beocsiner Querthaies bisher nur obereretaceisehe Schichten nachgewiesen wurden, so ist es möglich, dass der Zahn aus diesen her1 Pal;i joichthyologische Beitrüge. (Jahrb. der kgl. ung. (leol. Anstalt. XIV, 1902. 1. Heft. p. 5. Taf. I. und Taf. IV. Fig. 2.)