Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

AMERIKANISCHE ANTHOMYJDEN. •465 strieme von den Schultern bis zur Flügelwurzel ist von hellerem Grau als das des Thoraxrückens; de 3. a nur in Gestalt feiner, kurzer Härchen ; das Schildchen erscheint schwarz mit 2 schmalen grau bestäubten Längs­striemen. Hinterleib länglich, etwas flach gedrückt, gelbgrau, bei ganz reinen Stücken vielleicht sogar annähernd goldgelb bestäubt, 1. Ring bis auf schmale Seitenränder ganz schwarz, Ring 2 und 3 mit je 2 grossen, quadratischen Flecken, die eine schmale Längslinie zwischen sich lassen, während die Seitenränder in etwas grösserer Ausdehnung die Grundfarbe erkennen lassen, 4. Ring mit einem schwarzen Mittelfleck. Der ganze Hinterleib ist kurz, halb anliegend behaart und vom Hinterrand des 3. Ringes an länger, aber senkrecht abstehend, beborstet. Beine schwarz, Pulvillen und Klauen deutlich etwas verlängert ; Yorderschienen borsten­los, Mittelschienen aussen vorn mit 1, hinten mit 2 Borsten, Hinter­schienen aussen abgewandt der ganzen Länge nach mit feinen zottigen Härchen, unter denen 2 starke und lange Borsten hervorragen, innen abgewandt mit 1 Borste. Flügel graulich bis bräunlich tingiert, mit klei­nem aber deutlichem Banddorn, 1. Längsader von dei Mitte bis zur Spitze mit 5—6 kleinen Börstchen. 3. und 4. Längsader convergierend, indem jene ein wenig abwärts, diese etwas mehr, aber allmählicher aufwärts biegt, kleine Querader sehr schief, hintere Querader ebenfalls schief und gerade, fast genau auf der Mitte zwischen kleiner Querader und Flügel­spitze, Schüppchen schwach gelblich, Schwinger gelb. — Das "Weibchen hat eine noch bedeutend breitere Stirn, die Bestäubung des Hinterkopfes und der Backen ist mehr gelblich, die Seitenstrieme des Thorax von den Schulterecken bis zur Flügelwurzel und die Brustseiten zum Theil dicht gelb bestäubt, und die Hinterleibsflecke sind nicht rein quadratisch, son­dern erweitern sich hinten bindenartig ; die Bestäubung des Hinterleibes bei dem einzigen vorliegenden Weibchen ist namentlich an den Seiten­rändern und an der Spitze fast goldgelb ; die Yorderschienen tragen 1 Borste, die Mittelschienen aussen vorn 2—3, ausson hinten 3, die Hinterschienen aussen abgewandt meist 4 Borsten. Die Flügel sind intensiver braun ; alles übrige wie beim Männchen. 2 d" und 1 £ in der Budapester Sammlung aus Callanga (Peru). 5 L. nobilis STEIN Berl. Eni Zeitschr. XLH. 207. 5. (1897). Von dieser Art befindet sich in der Berliner Sammlung 1 cf aus Hitka (Alaska), MANNERHEIM legit. Mehrere Pärchen erhielt ich von Herrn I>E HOUGH , die zufälligerweise an demselben Ort gefangen sind. Die Augen des Weibchens sind verhältnismässig klein, die Stirn sehr breit, indem sie über den Fühlern mindestens 1 1 »-mal so breit wie ein Auge ist; die tiefschwarze Mittelstrieme ist hinten tief ausgeschnitten, der ausgesclimt­Annales Musel Nationalis Hunuarici. //. 30

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