Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

466 P. STEIN verdickt, kurzhaarig, Taster dünn, an der Spitze nur ganz schwach ver­breitert. so lang wie der schlanke, glänzendschwarze Eüssel, beide in der Ruhelage meist horizontal nach vorn gerichtet, so dass die Taster deutlich die Mundöffnung überragen. Thorax tiefschwarz, vorn stumpf, hinten nebst dem ebenfalls schwarzen Schildchen, bei dem höchstens die äusseiste Spitze etwas graulich ist, schwach gleissend; eine breite Strieme von den Schulterecken bis zur Flügelwurzel, ebenso die Yorderhüften und die Brustseiten über den Mittelhüften weissgrau bestäubt ; von gleicher Bestäubung sind 2 kurze Längsflecke unmittelbar vor der Naht, die genau auf der hinteren praesuturalen Borsocentralborste stehen, während sich vor dem Schildchen 2 grössere, dunkler grau bestäubte Flecke befinden. Betrachtet man den Thorax von der Seite, indem man das Licht von vorn auffallen lässt, so bemerkt man ganz vorn zwei undeutliche dunkelgrau bestäubte Längsstriemen, so dass es ersichtlich ist. dass die schwarze Färbung des Thorax durch Zusammenfliessen von 3 breiten, schwarzen Striemen entstanden ist ; de 3. Hinterleib länglich, ziemlich lang und ver­hältnismässig nicht breit, aschgrau bestäubt, mit je 2 grossen, rechtecki­gen, schwarzen Flecken auf Bing 1—3, welche die ganze Länge der Binge einnehmen und zusammen 2 breite schwarze Längsstriemen bilden, die nur durch eine schmale graue Linie getrennt sind ; letzter Bing mit 2 schmalen, den Vorder- und Hinterrand nicht erreichenden Längsflecken. Der ganze Hinterleib abstehend locker behaart, der Hinterrand des 2. und 3. Binges und Mitte und Hinterrand des 4. Binges länger beborstet. Beine schwarz, Pulvillen und Klauen etwas verlängert ; Yorderschenkel unterseits mit der gewöhnlichen Beilie ziemlich langer Borsten, Mittel­schenkel unterseits von der Basis bis zur Mitte mit 5—6 ziemlich kiäfti­gen und gleichlangen Borsten. Hinterschenkel unterseits abgewandt nur vor der Spitze mit 2—-3 Borsten ; Vorderschienen borstenlos. Mittelschie­nen hinten mit 1, Hinterschienen aussen abgewandt und innen abgewandt mit je 1 Borste. Flügel gelblich, Yorderrand mit einer recht intensiven Bräunung, die sich bis zum Ende der 2. Längsader erstreckt und nach hinten kaum in die Unterrandzelle hineinreicht; 4. Längsader vor der Spitze recht auffallend zur 3. aufgebogen, an der äussersten Spitze aber dieser parallel, hintere Querader schief und schwach geschwungen; 1. Längsader höchstens in der Basalhälfte kurz beborstet, 3. Längsader etwas weiter, aber nicht bis zur kleinen Querader, Schüppchen weisslich, Schwinger gelblich. — Das Weibchen hat breit getrennte Augen mit schwarzer, hinten bis zur Fühlerbasis ausgeschnittener Mittelstrieme und dunkelgrau bestäubten, schmalen Orbiten ; die Thoraxzeichnung ist ganz ähnlich, nur ist das Schwarz nicht so tief wie beim Männchen und die Striemung eine Kleinigkeit deutlicher ; Hinterleib ziemlich breit, eiförmig,

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