Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

454 P. STEIN gelegenen Borstenreihen beginnt erst in der Mitte und besteht aus ziem­lich kräftigen Borsten, die etwa so lang sind, wie der Schenkel an dieser Stelle breit, und nach der Spitze zu ganz allmählich an Länge abnehmen ; die hintere dagegen beginnt schon an der Basis und besteht aus ebenso langen, etwas schwächeren Borsten, die längere Zeit gleichlang bleiben und erst hinter der Mitte an Länge allmählich abnehmen. Mittelschienen innen im Basalviertel etwas verjüngt, darauf ein wenig angeschwollen und bis zur Spitze ziemlich gleichbreit bleibend, an der verdünnten Stelle mit kaum sichtbarer, an dem verdickten Theil mit deutlicher, wenn auch nicht sehr langer Bubescenz bedeckt ; aussen vorn, nicht weit von der Spitze findet sich eine etwas längere, aussen hinten 2 etwas kürzere Borsten, von denen die längere etwa auf der Mitte, die kürzere zwischen ihr und der vorher erwähnten liegt; Hinterschienen aussen etwas jen­seits der Mitte mit einer recht langen, aussen abgewandt um die Mitte herum mit 2 kürzeren, innen abgewandt von der Mitte bis zur Spitze mit einer Reihe von 8- 10 kurzen und etwas feineren Borsten. Flügel gelblich, das Bandmal und die Bandzelle etwas intensiver, aber nicht eigentlich gebräunt, 3. und 4. Längsader convergierend, hintere Querader schief und ganz gerade, Schüppchen weisslich mit schwach gelblichem Saum, Schwinger weissgelb. 1 d 1 in der Budapester Sammlung aus Yilcanota (Peru) und 1 cf in der Berliner aus den Cordilleren Columbiens. 2. H. penicillaris STEIN Term. Füz. XXIII. 205. 1 (1900). 1 CF in der Berliner Sammlung aus Bogota (STEINH. leg.) und 6 5 aus Callanga (Peru) in der Budapester Sammlung. 3. H. Heydenii WIED. Ausser, zweifl. Ins. II. 429. 17 (1830). Das schlecht erhaltene Stück des Frankfurter Museums, über das ich in der Zeitschr. für Hym. und Dipt. 1902, p. 131 berichtete, stimmt kaum mit der Beschreibung. In der WIEDEMANN'schen Sammlung des Wiener Museums finden sich jedoch noch 3 Männchen, auf die die WIE­DEMANN'sche Beschreibung so gut passt, dass sie als die wirkliche Type anzusehen sind. Es ist eine Homalomyia, die noch grössere Ähnlichkeit mit canicularis L. hat wie die vorige. Ich lasse einige Merkmale folgen, an denen die Art leicht wiederzuerkennen sein wird. Kopf genau wie bei ca­nicularis. Thorax grau mit 3 nicht sehr scharf sich abhebenden, bräun­lichen Längsstriemen, von denen die seitlichen breiter sind ; pra fehlt: Hinterleib von gleicher Form wie bei canicularis ; senkrecht von oben betrachtet sind die 3 ersten Ringe gelb durchscheinend, eine breite Mit­telstrieme und die Hinterränder der einzelnen Ringe schwarzbraun, der

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