Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

P. STEIN Die Art ähnelt in Grösse und Färbung sehr unserer TL cyrtaheurina ZETT.. unterscheidet sich aber durch verschiedene Merkmale. Die dicht, aber nicht sehr lang behaarten Augen sind durch eine deutliche schwarze Strieme getrennt, an der man nur ganz vorn die fast haarfeinen silber­weiss bestäubten Orbiten erkennen kann. Stirn etwas vorragend. Wangen ein wenig schmäler, so dass das Untergesicht etwas zurückweicht. Ba­cken wieder etwas breiter, dicht beborstet, sämmtliche Theile seidenartig weissgrau bestäubt. Fühler unter der Augenmitte eingefügt, ziemlich kurz, schwarz, Borste an der Basis verdickt und auch nur hier pubescent. Taster ziemlich lang, gegen die Spitze zu etwas kräftiger, schwarz. Thorax tiefschwarz, kaum etwas gleissend, bei ganz reinen Stücken vielleicht ein wenig bereift, mit breiter Mittelstrieme, genau wie bei eyrtoneunna. Grund­behaarung kurz und ziemlich zerstreut, a deutlich und kräftig, pra kurz, aber deutlich. Hinterleib länglich, hinten etwas zugespitzt, schwach vio­lettgrau bereift, ganz schräg von hinten gesehen mit ziemlich deutlicher Bückenlinie ; er ist dicht, aber kurz abstehend behaart, die Hinterränder der Binge mit längeren, nach hinten gerichteten Borsten besetzt. Beine schwarz. Die Vorderbeine bieten nichts auffallendes und gleichen denen der oben erwähnten Art. Mittelschenkel vorn in der Basalhälfte mit lan­ger, feiner, etwas nach unten gerichteter Behaarung, unterseits ebenfalls bis etwa ihrer Länge fein behaart, während sich ebenfalls unterseits, aber etwas nach hinten gerichtet noch etwa 6 starke Borsten finden, welche sich von der Basis bis etwas über die Mitte erstrecken ; Mittelschienen vorn der ganzen Länge nach mit sehr kurzer Pubescenz, hinten mit 3 starken Borsten. Hinterschenkel unterseits fast der ganzen Länge nach beider­seits fein und lang behaart, daneben noch mit den gewöhnlichen 4 5 starken Borsten A or der Spitze auf der dem Körper abgewandten Seite: Hinterschienen aussen hinter der Mitte mit 1 langen Borste, aussen ab­gewandt der ganzen Länge nach mit ziemlich langen feinen Haaren be­setzt, unter denen kaum 1 oder 2 durch grössere Stärke hervorragen ; auch nach anderen Bichtungen hin sind die Hinterschienen noch mit feinen, etwas kürzeren Haaren bewimpert. Flügel gelblich, im Leben wahrschein­lich ziemlich intensiv, 4. Längsader am Ende deutlich etwas aufwärts gebogen, hintere Querader ziemlich stark geschwungen, Schüppchen gelb­lich, Schwinger schwarz. — Auch die Augen des Weibchens sind deutlich behaart. Die Orbiten sind dunkelchocoladenbraun gefärbt und scharf von den gelblichgrau bestäubten Wangen abgegrenzt. Der Thorax ist fast ganz wie der des Männchens gefärbt, lässt aber eine etwas deutlichere Strie­mung erkennen. Hinterleib schwarz mit blaulichgrauem Beif und breiter, aber verloschener Mittellinie. Beine einfach, Hinterschenkel unterseits nur auf der dem Körper abgewandten Seite mit 3 längeren Borsten vor

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