Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Förster, F.: Odonaten aus Neu-Guinea III.

odonaten ai s neu-guinea. 549 CAENAGBIONIDAE. Palaiargia nov. subg. In seiner Synopsis des Agrionines trennt DE SÉLYS einige altweltliche Formen von der im allgemeinen neotropiscben Gattung Argia ab. Es sind dies die Arten der Untergattung Hyponeura SÉLYS mit zweizeiligem Postcostalraum und der Untergattung Onychargia HAGEN-SÉLYS mit ein­zelligem Postcostalraum und symmetrisch gespaltenen Klauen. Zu letz­terer Gruppe stellt er zwei papuanische Species, zunächst mit. dann später oline Fragezeichen. (In «Mittheil, des Dresd. Museums» 1878 und in «Annali di Mus. Civ. di St. Nat. di Genova» 1879.) V on diesen ist ihm die eine, Onychargia /larovillala, nur im weiblichen Geschlecht be­kannt gewesen. Sie kann unmöglich bei Onychargia verbleiben, da sie die Klauen deutlich ungleich gespalten hat. wenn auch der kürzere Klauenzalin verhältnismässig länger ist als bei den neotropischen Argien. Die Diagnose der hiernach zu gründenden Untergattung wäre dann folgende : Habitus der Gattung Argia, jedoch die Flügel an der Spitze mehr abgestumpft. Geäder im allgemeinen wie bei Argia. Postcostalraum ein­zellig. Der Sector medianus : ! Í einer Zellbreite vor der Nodalquerader, der Subnodalsector aus dieser Querader entspringend. Die Verlängerung der Nodalquerader verläuft zuerst nach aussen schräg bis zum Sector principalis, ihre Fortsetzung nach hinten über den principalis hinaus bis zum Vorsprung des dein principalis anfangs parallelen Subnodal­M'ctors ist dagegen über í Zellen lang vollständig senkrecht zum prin­cipalis.* Bei allen neotropischen Argien ist dieses Stück dagegen ebenso schief nach aussen gerichtet, wie der übrige Theil der Verlängerung. An diesem Merkmal, das in den meisten Fällen vorhanden ist. können die Palaiargien sofort von den neotropischen Argien unterschieden werden. Der Sector nodalis entspringt im \ orderflügel ('» Zellen nach der Nodal­querader. im Hintertlügel 4 Zellen nach der genannten Ader, der Ultra ­nodalsector nach 9 (V orderdiigel ). bzw. 8 iHinterfliigel) Zellen. Vorder­seite des \ ierseits im Vorderflügel etwas kürzer, im Hinterflügel etwas länger als die halbe Hinterseite. Seiten des Pterostigmas sehr schräg wie bei Aigin. Submedianquerader kaum merklich vor die Mitte des Abstandes dtr beiden Antenodalqueradern gestellt. Letzte Postnodal­pierader vor dem Pterostigma nicht fortgesetzt. Der Sector trianguli in­* Dieses Merkmal ist nicht ganz stichhaltig und variirt etwas individuell.

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