Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Kertész, K.: Einige neue südamerikanische Ceria-Arten

d! k. kertész braun ; Schenkelspitze auf der Oberseite, Schienen und Tarsen dunkler ; an der Basis und Spitze der Hinterschienen scheinen verschwommene, hellere Binge zu sein. Flügel hyalin, Vorderrand bis auf die vena spuria, respective Unterrand der dritten Längsader hell bräunlichgelb, die obere und untere Grenze dunkelbraun. Schwinger hellgelb, Basis und Knopf braun. Länge (ohne Stirnfortsatz): 17-5 mm. Ein Weibchen aus Bolivien (Songo). Es liegt mir noch ein zweites Weibchen aus Peru (Marcapata) vor, welches ich als zu dieser Art gehörig betrachte, obzwar es von der Be­schreibung in einigen Punkten abweicht. Ob dies constante, oder nur eventuelle (das Exemplar scheint vorher in Alkohol aufbewahrt gewesen zu sein) Abweichungen sind, kann ich nicht sicher feststellen, obwohl ich den letztgenannten Fall für wahrscheinlicher halte. 5. Ceria trichopoda n. sp. d*. Untergesicht glänzend schwarz, mit grauweisser Bestäubung, die sich auf zwei Längsstriemen beschränkt, die vom Stirnfortsatze entsprin­gen und die Mitte des Untergesichtes frei lassend, bis zur Büsselgrube sich ziehen ; eine schmale, gleichfalls von Bestäubung herrührende Linie zieht sich vom Stirnfortsatze schräg nach unten zum Augenrande. An den Seiten des Untergesichtes sind die Spuren einer braunen Längs­strieme, als Flecke noch wahrzunehmen. Der Theil, der durch den Augen­rand, durch den Kiel, der sich vom Stirnfortsatze zum Augenrande zieht und durch die oben erwähnte, von Bestäubung stammende Linie begrenzt wird, ist mattschwarz und trägt einen weissschimmernden Fleck am Augenrande. Die Stirn ist schwarz; am oberen Bande des Kieles, der vom Stirnfortsatz zu den Augen läuft, ist eine von Bestäubung her­rührende, graue Querbinde ; über dieser, am Augenrande ist ein kleiner, brauner Fleck sichtbar, der mit weisser Bestäubung bedeckt ist. Stirn­fortsatz schwarz, der grössere distale Theil der Oberseite und die Spitze der Unterseite röthlichbraun. Fühler schwarz, das dritte Glied braun, matt ; erstes Glied fast zweimal so lang, als der Stirnfortsatz und nur wenig kürzer, als die letzten zwei Glieder zusammen ; das zweite Glied ist etwas länger, als das dritte. Griffel ziemlich dick, an der Spitze weiss und in gewisser Bichtung ganz silberweiss glänzend. Scheitel mattscliwarz. Schläfen mit messinggelbem Tomente. Thoraxrücken mattschwarz, mit einem gelben, fast dreieckigen Fleck vor dem Schildchen. Vom Vorder­rande entspringen zwei Längsstriemen, die am Anfang grau bestäubt sind und hauptsächlich dadurch sichtbar werden, dass sie noch schwärzer und matter sind, als der Thoraxrücken ; sie reichen bis zu den Seiten des gelben Fleckes. Von der Spitze des gelben Fleckes entspringt noch

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