Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Kertész, K.: Einige neue südamerikanische Ceria-Arten

neue südamerikanische ce ria-arten. 437 l. Ceria variabilis 11. sp. y . Der Kiel, der sich von den Ocellen über die Stirnmitte zieht, ist viel kräftiger, wie bei den übrigen Arten. Die Stirn ist braun, goldgelb bestäubt, ausgenommen zwei ziemlich grosse, rundliche, fast sammet­schwarze Flecke, die neben dem Augenrand liegen. Der Scheitel ist ziem­lich erhaben, sparsam goldgelb bestäubt. An den Seiten des Fühler­fortsatzes liegt je ein schwarzbrauner, unregelmässiger Fleck, der schmal unterbrochen, bis auf den oberen Theil des Untergesichtes reicht. Das braune Untergesicht ist grau bestäubt; die Bestäubung tritt aber in Form scharfbegrenzter Striemen auf, von denen die zwei mittleren vom Stirn­fortsatze entspringend und divergirend, bis zum Unterrande des Höckers reichen ; die seitlichen Striemen entspringen am Augenrande und ver­laufen schief nach innen bis zur Rüsselgrube. Vom unteren Augenrande bis zur Rüsselgrube zieht sich eine schwarze Strieme. Der innere Augen­rand ist fleckenartig, goldgelb bestäubt. Stirnfortsatz braun, kaum halb so lang, als das erste Fühlerglied ; die ersten zwei Fühlerglieder schwarz, das dritte schwarzbraun, matt, leicht grau bestäubt, länger als das zweite ; das erste Glied etwas kürzer als das zweite und dritte zusammen. Griffel ziemlich kurz, schwarzbraun, von der Bestäubung in gewisser Richtung silberweiss schimmernd. Backen mit gelblicher Behaarung. Schläfen mit goldgelbem Tomente, am Rande mit gelblichen Haaren. Thoraxrücken röthliclibraun, mit stark ausgedehnter, schwarzer Färbung, die sich vom Schildchen nach vorn erstreckt und nur den schmalen Hinterrand, den Seitenrand, den Vorderrand mit den Schultern, eine abgekürzte Strieme, die am Yorderrand anfängt, in der Mittellinie und einen Theil der Quer­naht frei lässt. An cler Basis der Quernaht ist ein schwärzlicher Fleck sichtbar. Pleuren ungefleckt, in grosser Ausdehnung grau bestäubt. Schildchen hell röthliclibraun, Metanotum gelblich bestäubt; die Be­stäubung lässt bogenförmige Linien frei. Die ersten drei Hinterleibsringe hell röthliclibraun, die letzten zwei schwarz, alle sehr fein, gelb behaart. Hinterrand des zweiten Ringes und Vorderrand des dritten Ringes ist in der Mittellinie spitz ausgezogen; hinter der Mitte des dritten Ringes ist noch eine Querbinde sichtbar, die den Seitenrand nicht erreicht und in der Mitte breiter ist. Der äussere Rand der zwei letzten Ringe ist sehr schmal rothbraun. An der Grenze des ersten Drittels des vierten Ringes ist eine schwach ausgeprägte, von Bestäubung herrührende, in der Mit­tellinie unterbrochene, schmale Querbinde wahrnehmbar. Auf der Bauch­seite ist der Hinterrand des zweiten, der Vorder- und Hinterrand und die diese verbindende Mittellinie des dritten Ringes, sowie der vierte und fünfte in ganzer Ausdehnung bräunlichschwarz. Beine hell röthlich-

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